Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob und wie sich das Gangbild bei älteren Patienten mit Knochenbrüchen nach operativer Versorgung im Rehabilitationsverlauf verändert. Zudem stellt sich die Frage ob Unterschiede zwischen Patienten mit Knochenbrüchen und Arthrosepatienten aufgezeigt werden können. Als weiteres Studienziel soll die Einhaltung der Teilbelastung nach operativer Versorgung überprüft werden. Hierbei soll auch getestet werden ob es Unterschiede zwischen den einzelnen operativen Techniken (Plattenosteosynthese, Schraubenosteosynthese, Dynamische Hüftschraube (DHS), Marknagelosteosynthese, Duokopf, Hüft-Total Endoprothese) im Bezug auf das Gangbild gibt. Dabei werden Knochenbrüche der unteren und oberen Extremität berücksichtigt. Eine Ruhigstellung des Oberarmes in einem Gilchristverband hat ganz offensichtlich Einfluss auf das Gangbild und die Gangsicherheit. Ebenso ist die Versorgung mit Hilfsmitteln wie Unterarmgehstützen, Gehstock oder Rollator ein Einflussfaktor der in zukünftigen Studien mitberücksichtigt wird.

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Studiendetails

Studienziel Die tatsächliche postoperative Belastung der betroffenen Extremität wird mittels Einlegesohle (Novel Pedoped Sensorsohle) detektiert. Eine Überschreitung der erlaubten Teilbelastung (20Kg) nach einem 5 tägigen Physiotherapietraining wird dabei als Endpunkt betrachtet.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Friedrich-Baur-Stiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten in Behandlung an der Klinik für AUW-Chirurgie der LMU München mit individuell vorgeschriebener postoperativer Belastung

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit eingeschränkter Kognition und Demenz, sowie Komorbiditäten

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, München

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Häufig gestellte Fragen

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Durch den steigenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung sind alterstraumatologische Frakturen heutzutage häufige geworden und können mit einer Vielzahl an Komplikationen einhergehen (Cooper et al. 1992). Osteoporose und Sarkopenie stellen hierbei einen stark prädisponierenden Faktor für derartige Frakturtypen dar. In der Bundesrepublik Deutschland ist derzeit von 6,3-7,8 Millionen Patienten mit Osteoporose auszugehen (Haussler, Gothe, & Gol 2007) (Hadji, Klein, & Gothe 2013). Bei der Osteoporose ist der Summeneffekt von verminderter Knochendichte und erhöhter Sturzgefahr im höheren Lebensalter ausschlaggebend für die Zunahme des Frakturrisikos. Für die belastungsstabile operative Versorgung solcher Frakturen, gibt es heutzutage Osteosyntheseverfahren, durch die eine sofortige, vollbelastende Mobilisation und rasche Wiederherstellung des funktionellen Status erreicht werden kann. Beispiele solcher Verfahren, die überwiegend für Schenkelhalsfrakturen verwendet werden, sind Marknagelosteosynthesen (z.B. Gamma- Nagel oder Proximaler-Femur-Nagel-Antirotation(PFNA)), die Dynamische Hüftschraube (DHS) oder die Hüftendoprothese. Bisher gibt es kaum Untersuchungen wie sich die unterschiedlichen operativen Verfahren auf die Mobilität eines Patienten auswirken. Ebenso gibt es in der Literatur nur unzureichende Erkenntnisse über die biomechanischen Unterschiede von Patienten mit einer der o.g. Frakturen und Patienten welche aufgrund einer Arthrose operativ versorgt werden müssen. Um dies zu testen, ist ein Vergleich zwischen den verschiedenen Patienten mit Messungen der Kraftentwicklung, der Visualisierung des Gangbildes und der Ermittlung der Druckverteilung während der Ganganalyse mittels „Novel Pedoped Sensorsohle“ sinnvoll. Durch Ganganalyseverfahren kann herausgefunden werden, wie sich das Gangbild im Heilungsverlauf nach Frakturen der oberen bzw. unteren Extremität und operativer Versorgung verändert. Dabei stellt sich die Frage ob sich ein Unterschied im Gangbild von Patienten zeigt, die mit verschiedenen Osteosyntheseverfahren versorgt wurden. Zusätzlich ist die Einbeziehung von Arthrose Patienten vorgesehen um mögliche Differenzen zu Frakturpatienten aufzuzeigen. Ebenso kann die Versorgung derartiger Frakturen eine veränderte Kraftverteilung auf die obere Extremität messen und sich das Gangbild verändern. Hier sollen im Verlauf auch Kraftsensoren zur Druckverteilung und Belastung der oberen Extremität erprobt werden. Die Ganganalysen werden zu definierten Zeitpunkten nach operativer Versorgung durchgeführt.

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