Beschreibung der Studie

Eine häufige Quelle von schlaganfallverursachenden Blutgerinnseln ist das Vorhofohr im linken Vorhof des Herzens. Das Vorhofohr ist eine kleine, individuell in ihrer Form stark variierende Aussackung, in der das Blut meist sehr langsam zirkuliert und daher leicht gerinnen kann. Um vorherzusagen, ob eine Gefahr für die Bildung von Gerinnseln entsteht, wird aus diesem Grund die Flussgeschwindigkeit des Blutes im Vorhofohr mittels Ultraschall gemessen. Unabhängig davon scheint ebenso die dreidimensionale Form des Vorhofohrs eine Rolle zu spielen. Weitere Faktoren sind zur Zeit Gegenstand der Forschung und bedürfen weiterer Klärung. Um zu untersuchen, welche weiteren Einflussfaktoren es auf die Bildung von Blutgerinnseln im Vorhofohr geben kann, sollen im Rahmen dieser Studie mittels Herzultraschall weitere Parameter bestimmt werden, welche die Form, die zeitliche Veränderung der Form und die damit verbundene Blutströmung im Vorhofohr und Vorhof charakterisieren. Hierzu werden Patienten untersucht, welche einen durch Gerinnsel entstandenen Schlaganfall hatten und mit Patienten verglichen, die kein Schlaganfall erlitten und welche aus anderem Grund eine Ultraschalluntersuchung des Herzens bekommen haben (Kontrollgruppe). Durch einen Vergleich beider Gruppen können dann Risikofaktoren bestimmt werden, welche das Auftreten von Gerinnseln und daraus resultierende Schalganfälle erklären.

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Studiendetails

Studienziel Das Ziel der Studie ist ein besseres Verständnis über die Rolle des linken Vorhofohrs bei der Entstehung von thrombembolischen Ereignissen im Menschen. Es werden hierzu das Vorhofohrvolumen und seine Form sowie zwei bzw. drei Geschwindigkeitskomponenten der Blutströmung im Vorhofohr und Vorhof mittels 4D-Transösophagealem Ultraschall und Kontrastmittel gemessen und für die Patienten der Beobachtungsgruppen verglichen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité Campus Benjamin Franklin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit ischämischem Schlaganfall und neurologischer Symptomatik bei thrombembolischer Quelle (gescattert), sowie Patienten, bei denen ein trans-ösophagealer Ultraschall medizinisch indiziert ist ohne ischämisches Ereignis und ohne neurologische Symptomatik.

Ausschlusskriterien

  • Kinder und Jugendliche, nicht einwilligungsfähige Patienten, Kontraindikation für TEE, Kontrastmittelallergie

Adressen und Kontakt

Klinik für Kardiologie, Campus Benjamin Franklin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Studie soll Aufschluss über die Rolle des linken Vorhofohrs bei der Entstehung von thrombembolischen Ereignissen im Menschen liefern. Es werden hierzu das Vorhofohrvolumen und seine Form sowie zwei bzw. drei Geschwindigkeitskomponenten der Blutströmung im Vorhofohr und Vorhof mittels 4D-Transösophagealem Ultraschall und Kontrastmittel gemessen. Anhand geeigneter Probanden ohne und mit kardiogenen neurologischen Vorfällen sollen oben genannte Parameter zur Beurteilung der Thrombogenität des Vorhofohrs herangezogen werden. Es wird postuliert, dass die Morphologie und die Dynamik des linken Vorhofohrs einen Einfluss auf das Flussprofil im Vorhofohrlumen und im Vorhof haben. Das Flussprofil spielt im Sinne der Virchow’schen Trias eine wichtige Rolle bei der Bildung von Thromben, welche bei Ausschwemmung v.a. ischämische Schlaganfälle verursachen können. Zur Zeit werden diese Eigenschaften nicht klinisch erfasst. Des weiteren soll untersucht werden, ob die Kontraktilität bzw. Entleerungsfraktion des Vorhofohrs einen Einfluss auf die Entstehung von kardioembolischen Ereignisse hat und inwiefern mittels pw-Doppler gemessenen Strömungsgeschwindigkeiten ausreichend sind, um das Risiko zur Thrombenbildung zu stratifizieren. Studien weisen zudem darauf hin, dass es bei Patienten im Vorhofflimmern mit einer ‚Chicken Wing‘ Morphologie des Vorhofohrs am seltensten zu thrombembolischen Ergeignissen kommt. Es wird postuliert, dass sich hierzu ein entsprechendes hämodynamisches Korrelat finden lässt.

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