Beschreibung der Studie

Der steife und instabile Ellenbogen ist ein komplexes Krankheitsbild. Es tritt meist nach traumatischen Ereignissen wie Gelenkverrenkungen, Gelenkverrenkungsfrakturen, kindlichen Frakturen, Speichenköpfchenfrakturen oder auch isolierten Bandverletzungen auf. Die Steife kann die zusätzliche Instabilität maskieren. Während die Steife offensichtlich ist, ist eine quantitative Determination der Instabilität durch bildgebende Diagnostik selten möglich. Die arthroskopische Instabilitätstestung kann die Stärke der Restinstabilität und eine Indikation für eine zusätzliche oder sekundäre operative Stabilisierung festlegen. Diese Studie berichtet über mittelfristige Ergebnisse nach arthroskopischer Instabilitätstestung, Arthrolyse und Bandstabilisierung. Anhand einer Analyse unserer operierten Fälle werden Ätiologie, Häufigkeit und die Diagnostik evaluiert. Dabei wird das Augenmerk auf die Quantifizierung der Instabilität, die entsprechende Therapie und das postoperative Ergebnis gelegt.

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Studiendetails

Studienziel Mit einem Mindestfollow-up von 14 Monaten (durchschnittlich 57 Monate) erfolgte eine klinische Evaluation. Es wurden neben den demographischen Daten, der Ätiologie, den Op-Berichten auch die klinischen Parameter wie die Bewegungsamplitude und spezielle Scores erhoben (Mayo-Elbow-Performance-Index, Oxford-Elbow-Score, etc.).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 22
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle St. Vinzenz Klinik Pfronten

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Operation innerhalb 2005-2015; Nachuntersuchungszeitraum von mindestens 12 Monaten; posttraumatische Arthrofibrose;
  • persistierende Beschwerde für mehr als 6 Monate und Versagen der konservativen Therapie; intraoperative Instabilität in der arthroskopischen Instabilitätstestung und ligamentäre Stabilisierung

Ausschlusskriterien

  • chronische Luxationen; massive ossäre Gelenkdestruktion; Osteochondritis dissecans, ausgeprägte Arthrose, Arthritis

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Assoziierte Instabilität beim steifen posttraumatischen Ellenbogen ist schwierig zu diagnostizieren. Arthroskopische Instabilitätsdiagnostik ist nötig um die co-existente Instabilität nachzuweisen und kann eine zusätzliche oder sekundäre Stabilisierung indizieren. Die mittelfristigen Ergebnisse nach Arthrose und ligamentärer Stabilisierung werden im Rahmen einer klinischen und funktionellen Nachuntersuchung evaluiert. Hintergrund: Von 2005 bis 2015 wurden 55 Patienten aufgrund von posttraumatischer Ellenbogensteife in unserer Klinik arthrolysiert. 23 Patienten (41,8%) zeigten eine zusätzliche Instabilität und erhielten eine ligamentäre Stabilisierung. Postoperative folgte eine klinische Evaluation. Es wurden neben den demographischen Daten, der Ätiologie, den Op-Berichten auch die klinischen Parameter wie die Bewegungsamplitude und spezielle Scores erhoben (Mayo-Elbow-Performance-Index, Oxford-Elbow-Score, etc.).

Quelle

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