Beschreibung der Studie

In dieser Psychotherapiestudie wollen wir neue Erkenntnisse zur Verbesserbarkeit der Motivation, der Lebensqualität und der sozialen Wahrnehmung bei Patienten mit psychotischen Erkrankungen gewinnen. Durch die neuartige Psychotherapie versprechen wir uns zusätzlich auch eine Verbesserung des Selbstwerts, der sozialen Interaktion und eine Minderung negativer Gedanken. Weiterhin soll mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht werden, welche Veränderungen im Gehirn während der Therapie auftreten. Um eine Erfassung therapiespezifischer Veränderungen der Symptomatik und der neurobiologischen Korrelate zu ermöglichen wird die Interventionsgruppe mit einer Kontrollgruppe verglichen.

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Studiendetails

Studienziel PANSS - Negativsyndrom (Items N1-4, N6, G7, G16) nach Abschluss der 30 wöchigen Intervention
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Tübingen,Forschungsförderung im Rahmen des AKF - Programm (Angewandte Klinische Forschung)

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer psychotischen Erkrankung (alle F2-Diagnosen nach ICD-10) gesichert nach den Kriterien von DSM-IV und SKID (Anmerkung: Komorbidität wird dokumentiert)
  • Score für Negativsymptomatik in PANSS Negativsyndrom ≥ 10 (Items N1-4, N6, G7 und G16)
  • Patient ist mindestens 18 Jahre und höchstens 65 Jahre alt
  • Patient ist im ambulanten Setting
  • ausreichende Deutsch-Kenntnisse
  • normales bzw. korrigiert normales Hör– und Sehvermögen
  • durch schriftliche Einwilligung nach eingehender Aufklärung bekundete Teilnahmebereitschaft
  • Einwilligungsfähigkeit (in Zweifelsfällen bestätigt durch einen unabhängigen Arzt)
  • falls eine gesetzliche Betreuung besteht: Zustimmung des Betreuers

Ausschlusskriterien

  • Substanzmissbrauch oder Substanzabhängigkeit als führendes klinisches Problem
  • Schwere depressive Symptomatik (PANSS G6 > 5)
  • Intelligenzminderung (IQ <70)
  • Ausgeprägte motorische Störungen (Modified Simpson-Angus Scale (MSAS) > 11) [92]
  • Strukturelle Hirnerkrankung (nach Akteninformation bzw. anamnestischen Angaben)
  • Aktuelle ambulante Psychotherapie / Teilnahme an einer anderen Psychotherapie-studie
  • Nicht entfernbare Metallteile (z.B. Gefäßclips, Herzschrittmacher, etc.) oder Tätowierungen mit metallhaltigen Farben bzw. Lidschatten.
  • Schwangerschaft (anamnestisch erfragt, in Zweifelsfällen mit Beta-HCG-Test erfasst)
  • Klaustrophobie
  • fehlende Zustimmung zur Aufklärung über unerwartete pathologische MRT-Befunde („Zufallsbefunde“)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der randomisierten, prospektiven, einfach-blinden Studie soll die Wirksamkeit einer innovativen kognitiven Verhaltenstherapie (Kombination von Einzel- und Gruppentherapie) zur Reduktion der Negativsymptomatik (primärer Endpunkt = PANSS Negativsyndrom) und zur Verbesserungen der sozialen Wahrnehmungs- und Interaktionsfähigkeit, des sozialen Funktionsniveaus und der Lebensqualität (sekundäre Endpunkte) untersucht werden. Darüber hinaus werden bildgebende Untersuchungen mittels Magnetresonanztomographie (MRT) zur Evaluation neurobiologischer Korrelate der Therapieeffekte und zur Identifikation von Prädiktoren des Therapieerfolgs durchgeführt. Ausgehend von bisherigen Forschungsergebnissen wird erwartet, dass es durch die innovative Psychotherapie gegenüber einer supportiven Therapie (ST) zu einer Reduktion der Negativsymptomatik und zu einer Steigerung des sozialen Funktionsniveaus kommt.

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