Beschreibung der Studie

Das Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie KOKON ist ein von der Deutschen Krebshilfe gefördertes Verbundprojekt (2. Förderphase 2016-2019), welches die Komplementärmedizin in der Onkologie (CAM) in verschiedenen Teilprojekten untersucht. Übergeordnetes Ziel von KOKON ist es, wissenschaftlich fundiertes Wissen über CAM aufzuarbeiten und an Patienten, Therapeuten und Berater über geeignete Informations- und Schulungswege weiter zu geben. Das hier vorgestellte Projekt stellt ein Teilprojekt des Kompetenznetzes dar und bezieht sich auf die bundesweite Einführung und Verankerung einer Schulung für Krebs-Selbsthilfegruppen zum Umgang mit Komplementärmedizin. Dazu werden Gruppenleiter von Selbsthilfegruppen geschult und führen diese Schulung dann in ihren eigenen Selbsthilfegruppen durch. Durch die Teilnahme an der Schulung soll die Kompetenz vermittelt werden, sich wissenschaftlich fundierte Informationen zu seriösen komplementärmedizinischen Therapie-Angeboten zu beschaffen. Die Überprüfung der Praktikabilität und Wirksamkeit der Schulung erfolgt über schriftliche Befragungen der Gruppenleiter und -teilnehmer (T1 Gruppenleiter und Teilnehmer direkt nach der Schulung, T2 nur Teilnehmer 6 Monate später).

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Studiendetails

Studienziel Erfassung des Erfolgs des Schulungskonzepts hinsichtlich der bundesweiten Implementierung in Selbsthilfegruppen in Kooperation mit drei großen Selbsthilfeverbänden sowie wissenschaftliche Überprüfung der Nachhaltigkeit bzgl. der mittelfristigen Auswirkungen auf Einstellungen und Verhaltensänderungen der Gruppenteilnehmenden im Umgang mit Komplementärmedizin; die Zielgrößen werden mittels schriftlicher Befragungen erfasst: (1) Evaluation durch Befragung der Gruppenleiter von Selbsthilfegruppen direkt im Anschluss an die Train-the-Trainer-Schulungen (Durchführung der Schulung durch Mitglieder der Forschergruppe) (2) Messzeitpunkt t1: Evaluation der Schulung direkt im Anschluss an die Schulung in den Selbsthilfegruppen (Durchführung der Schulung durch Gruppenleiter ohne spezielle Moderations-Qualifikation) a) aus der Perspektive der Gruppenleiter b) aus der Perspektive der Teilnehmer (3) Messzeitpunkt t2: Katamnese nach sechs Monaten: Evaluation der Schulung durch Befragung der Teilnehmer zu den Effekten der Schulung vor sechs Monaten per postalisch versandtem Fragebogen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 1650
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Krebshilfe e.V.
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Teilnahme an Krebs-Selbsthilfegruppe sowie Z. n. Diagnose von Krebserkrankung (z.B. Lymphom, Leukämie, Prostatakrebs, Brustkrebs, gynäkologische Krebsformen, Darmkrebs)

Ausschlusskriterien

  • Deutsche Sprache wird nicht im ausreichenden Maß verstanden. Patient wird als nicht zustimmungsfähig eingeschätzt.

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Das Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie KOKON ist ein von der Deutschen Krebshilfe gefördertes Verbundprojekt (2. Förderphase 2016-2019), welches die Komplementärmedizin in der Onkologie (CAM) in verschiedenen Teilprojekten untersucht. Übergeordnetes Ziel von KOKON ist es, wissenschaftlich fundiertes Wissen über CAM aufzuarbeiten und an Patienten, Therapeuten und Berater über geeignete Informations- und Schulungswege weiter zu geben. Das hier vorgestellte Projekt stellt ein Teilprojekt des Kompetenznetzes dar und bezieht sich auf die bundesweite Implementation einer Schulung für Krebs-Selbsthilfegruppen zum Umgang mit Komplementärmedizin. Durch die Teilnahme an der modular aufgebauten Schulung soll die Kompetenz vermittelt werden, sich evidenzbasierte Informationen zu seriösen komplementärmedizinischen Therapie-Angeboten zu beschaffen und diese in Bezug auf die eigene Situation zu bewerten. Die Evaluation der Umsetzung der Schulung erfolgt über zwei Messzeitpunkte (direkt nach der Schulung sowie 6 Monate später.)

Quelle

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