Beschreibung der Studie

Dies ist eine retrospektive, offene, monozentrische, in vitro-Studie. Ziel der Studie ist der Nachweis von Mikrometastasen in pulmonalen und mediastinalen Lymphknoten durch molekularen Nachweis nach Metastasektomie, die ohne Tumor diagnostiziert wurden nach der einfachen Schnittdiagnose.

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Studiendetails

Studienziel Nachweis Mikrometastasen
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle UNIVERSITÄTSKLINIKUM FREIBURG Department Chirurgie Klinik für Thoraxchirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit kolorektalem Karzinom und kurativer Resektion pulmonaler Metastasen mit Lymphknotenentfernung bei kontrolliertem Primärtumor
  • gt; 18 Jahre
  • Patienten der Thoraxchirurgie zwischen 2008 und 2017

Ausschlusskriterien

  • Metastasenresektion ohne Lymphknotenentfernnung

Adressen und Kontakt

Klinik für Throaxchirurgie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Das kolorektale Karzinom ist ein bösartiger Tumor des Dick- oder Enddarms. Es ist das zweithäufigste Malignom der Frau und das dritthäufigste Malignom des Mannes, wobei es insgesamt die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland darstellt. Eine Tumoraussaat ist in bis zu 25% der Fälle bei Diagnosestellung bereits erfolgt, dabei sind Leber und Lunge die am häufigsten betroffenen Organe. Die Lymphknoten in der Lunge werden bei einer Metastasektomie nicht radikal entfernt. Die Untersuchung der entnommenen Lymphknoten geschieht standardmäßig über eine H.E. Färbung. Untersuchungen, mit Hilfe von immunhistochemischen und/oder genetischen Methoden, der entnommenen Lymphknoten bei Primärtumoroperation haben gezeigt, dass Mikrometastasen in Lymphknoten vorkommen und diese auch einen negativen Einfluss auf die Überlebensrate und Rezidivrate haben. Eine Untersuchung der pulmonalen/mediastinalen Lymphknoten bei metastasiertem kolorektalem Karzinom gibt es zurzeit nicht. Eine höhere Rezidivrate und/oder schlechtere Überlebensrate wurde in Arbeiten beschrieben, die einen positiven Lymphknoten Nachweis bei pulmonaler Metastasektomie durch alleinige Schnittdiagnostik und H.E.-Färbung erbrachten. Ziel ist es daher, durch molekularen Nachweis Mikrometastasen in pulmonalen und mediastinalen Lymphknoten nach Metastasektomie zu detektieren, welche in der einfachen Schnittdiagnostik tumorfrei diagnostiziert wurden. Durch diese Studie, welche eine Verbindung zwischen Mikrometastasen in Lymphknoten nach pulmonaler Metastasektomie und verringerter Überlebensrate und/oder erhöhter Rezidivrate aufzeigen kann, kann eine bessere Therapie, im Sinne einer erweiterten onkologischen Nachbehandlung, Änderung der Operationstechnik oder aber auch Vermeidung einer Übertherapie, erreicht werden.

Quelle

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