Beschreibung der Studie

Für Deutschland wird eine Verdopplung der Anzahl an Demenz erkrankter Menschen von 1,55 Millionen im Jahr 2015 auf 3 Millionen im Jahr 2050 prognostiziert. Hausärzte sind die ersten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen und somit in der optimalen Position, um das Bewusstsein für Demenzerkrankungen zu erhöhen. Vor allem Menschen mit Migrationshintergrund bedürfen hier einer erhöhten Aufmerksamkeit. Das BaDeMi-Projekt zielt darauf ab, die hausärztliche Demenzdiagnostik zu verbessern. Im Rahmen dieser ersten Studie sollen Erfahrungen, potenzielle Barrieren auf der Arzt- und Patientenseite als auch Möglichkeiten, die Hausärzte in der Diagnostik zu unterstützen, erfasst werden. Dabei liegt ein Fokus auf Patienten mit Migrationshintergrund. Eine Zufallsstichprobe von 1000 Hausärzten in NRW wird mittels schriftlich auszufüllendem Fragebogen kontaktiert und gebeten, diesen auszufüllen.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist es, Barrieren in der hausärztlichen Demenzdiagnostik bei Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu identifizieren. Dazu wird im September 2017 ein standardisierter, schriftlich auszufüllender Fragebogen postalisch an eine Zufallsstichprobe von 1000 Hausärzten in Nordrhein-Westfalen verschickt. Diese haben in einem Zeitraum von drei Monaten die Möglichkeit teilzunehmen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In die Studie eingeschlossene Ärzte müssen in der Datenbank der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein als Hausarzt eingetragen sein.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden alle Ärzte, die nicht als Hausarzt eingetragen sind, sowie Pädiater.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Für Deutschland wird deine Verdopplung der Demenzprävalenz von 1,55 Millionen im Jahr 2015 auf 3 Millionen im Jahr 2050 prognostiziert. Hausärzte sind die ersten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen, so auch bei Demenzsymptomen und somit in der optimalen Position, um das Bewusstsein für Demenzerkrankungen zu erhöhen. Aufgrund der sprachbasierten, interkulturell nicht angepassten Diagnostikinstrumente der Demenz, kulturell bedingter häufiger Tabuisierung der Erkrankung sowie der insgesamt selteneren Inanspruchnahme des Gesundheitssystems bedürfen vor allem Menschen mit Migrationshintergrund hier einer erhöhten Aufmerksamkeit. Das BaDeMi-Projekt zielt darauf ab, die hausärztliche Demenzdiagnostik durch einen Abbau von Barrieren zwischen Arzt und Patient zu verbessern. Im Rahmen des ersten Projekt-Abschnitts, einer Querschnittsstudie, sollen Erfahrungen, potenzielle Barrieren auf der Arzt- und Patientenseite als auch Möglichkeiten, die Diagnostik zu verbessern, erfasst werden. Dabei liegt ein Fokus auf Patienten mit Migrationshintergrund. Eine Zufallsstichprobe von 1000 Hausärzten in NRW wird mittels schriftlich auszufüllendem Fragebogen kontaktiert und gebeten, diesen auszufüllen.

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