Beschreibung der Studie

Innerhalb der Studie sollen Schlaganfallpatienten des Universitätsklinikums Würzburg noch während ihres Klinikaufenthaltes auf eine neu aufgetretene Herzschwäche (sogenannte Herzinsuffizienz) hin untersucht werden. Neben der routinemäßig bei allen Schlaganfallpatienten durchgeführten Blutentnahme und Echokardiographie wird ein weiteres Echo mit einem kleineren Echokardiographiegerät auf der Schlaganfallstation durchgeführt. Wenn sich bei bei dieser Untersuchung keine Herzschwäche zeigt, wird die Erlaubnis zu einer weiteren Blutentnahme, zu genaueren klinischen Untersuchungen sowie zu Befragungen zu Herz-Kreislauf- und Begleiterkrankungen, die mit dem Schlaganfall in Verbindung stehen beim Patienten eingeholt. Im weiteren Verlauf werden die Patienten dreimal (nach 1 Woche sowie nach 4 und 12 Wochen) auf eine bei Ihnen neu aufgetretene Herzschwäche hin echokardiographisch und klinisch (z.B. Herzgeräusche, Blutdruckschwankungen) untersucht und befragt (z.B. nach Risikofaktoren, Begleiterkrankungen, Medikation).

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die Entwicklung neuer systolischer Dysfunktion bei ischämischen Hirninfarktpatienten mit Beteiligung des insulären Kortex innerhalb der ersten drei Monate nach Indexereignis.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 180
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI)Universitätsklinikum Würzburg
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Ischämischer Schlaganfall nach WHO-Definition (Hatano 1976) oder zur Klinik korrespondierende Läsion in der cerebralen Bildgebung unabhängig von der Dauer der Symptome maximal 3 Tage vor Einschluss mit (Fälle) vs. ohne Beteiligung (Kontrollen) des insulären Kortex.
  • Bei Screening mittels Handheld oder Routine Echokardiographie frei von systolischer Dysfunktion
  • Schriftliche Einwilligung des Patienten oder schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters oder Angehörigen liegt vor
  • Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterium ist der Einschluss des Patienten in eine akute Interventions-/AMG Studie, um den natürlichen Verlauf kardiovaskulärer Erkrankungen sowie Komorbiditäten beobachten zu können
  • Patienten, bei denen zwar ursprünglich ein Schlaganfall diagnostiziert wurde, bei denen sich aber nachträglich eine andere Diagnose herausstellte
  • Systolische Dysfunktion bei Screening
  • Fehlende Bereitschaft / Möglichkeit, die Nachuntersuchungstermine wahrzunehmen

Adressen und Kontakt

Neurologische Klinik, Würzburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der INSU Cor Studie ist die Beschreibung der Entwicklung neuer systolischer Dysfunktion (LVEF Veränderungen) nach ischämischem Hirninfarkt mit Beteiligung des insulären Kortex und Identifikation von Faktoren, die mit dieser neuen systolischen Dysfunktion assoziiert sind. Des Weiteren werden die Unterschiede zwischen ischämischen Hirninfarktpatienten mit und ohne insulärer Beteiligung, die bei Baseline frei von systolischer Dysfunktion waren, über die ersten drei Monate nach dem Indexereignis in weiteren Echokardiographischen Markern (z.B. E/E‘, Strain) sowie weiteren Variablen kardialer Funktion (Herzfrequenzvariabilitätet, auftretende kardialer Arrhythmien, Blutdruckveränderungen, blutbasierte Biomarker wie Troponin T und NTproBNP), die Rückschluss auf den Symptombeginn geben, dargestellt. Ebenfalls werden die Unterschiede zwischen Fällen und Kontrollen im natürlichen Verlauf schlaganfallassoziierter Komorbiditäten wie Affekt und Kognition sowie Identifikation der Beziehung dieser Komorbiditäten zu kardiovaskulären Erkrankungen in den ersten 3 Monaten nach ischämischen Schlaganfall erfasst.

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