Beschreibung der Studie

Gesunde Probanden werden anhand von drei Elektroden im Gesicht und einer Elektrode in der Nackenregion elektronisch stimuliert, sowohl mit Einzelimpulsen als auch mit einer einmaligen hochfrequenten Stimulation. Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, ob bei hochfrequenter Stimulation im Gesicht über den Augenbrauen eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Nacken entsteht und vice versa (umgekehrt). Das Hauptmessinstrument um die Schmerzempfindlichkeit zu überprüfen, ist eine visuelle analoge Skala die von 0 (nicht schmerzhaft) – 100 (maximal schmerzhaft) geht. Bei jedem Stimulus muss der Proband den Schmerz auf dieser Skala einschätzen. Die Hypothese der Studie ist, dass man aufgrund der Anatomie im Hirnstamm, bei hochfrequenter Stimulation im Gesicht, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit in der Nackenregion auslösen kann und vice versa.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Perzeptive Schmerzeinschätzungen von den Stimulationen, sowohl von Einzelreizen als auch von hochfrequenten Stimulationen. Die Schmerzeinschätzungen werden von den Probanden auf einer visuellen Analogskala (VAS) von 0 (nicht schmerzhaft) bis 100 (maximal schmerzhaft) sofort nach den einzelnen Stimulationen auf einem PC eingegeben.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Systemische Neurowissenschaften

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Probanden, auf die keines der Ausschlußkriterien zutrifft.

Ausschlusskriterien

  • Schmerz und/oder Kopfschmerzerkrankung (Probanden mit infrequenter episodischer Spannungskopfschmerz werden akzeptiert, solange sie nicht mehr als 12 Tage pro Jahr mit Kopfschmerzen angeben), 1. Generation Familienmitglied mit primärer Kopfschmerzerkrankung, Hautläsion oder andere dermatologische Erkrankungen am Gesicht oder in der Nackenregion, Vollbart, neurologische, psyschiatrische oder andere chronische internistische Erkrankungen, Pathologie (z.B. Schleudertrauma) der Halswirbelsäule, Schwangerschaft oder Stillzeit, Missbrauch von Alkohol oder Drogen, spricht oder versteht kein Deutsch.

Adressen und Kontakt

Institut für Systemische Neurowissenschaften, Hamburg

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Hamburg via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ziel dieser Studie ist die Erforschung einer möglichen Konvergenz afferenter Signale im trigemino-zervikalen Komplex (TZK), durch das Auslösen einer nervösen Langzeitpotenzierung (engl.: long-term potentiation, LTP) bei gesunden Probanden. Dies geschieht mittels elektrischer Stimulation der Haut an vier Orten: Drei Elektroden werden auf der Gesichtshaut platziert, entsprechend der Austrittsstellen der trigeminalen Endäste V1, V2 und V3, eine vierte im Nackenbereich, zur Stimulation des Nervus occipitalis major (GON). Nach Bestimmung der jeweiligen elektrischen Detektionsschwelle (EDT), folgt eine Ermittlung der basalen Schmerzhaftigkeit mittels elektrischer Einzelimpulse (10 mal EDT, 2ms). Anschließend wird an zwei verschiedenen Terminen das V1- und GON-Areal hochfrequent stimuliert (HFS), jeweils gefolgt von erneuter elektrischer Einzelimpuls-Stimulation an den vier genannten Positionen. Anhand einer visuellen Analogskala (VAS) von 0 (kein Schmerz) bis 100 (maximaler Schmerz), wird dabei die Schmerzhaftigkeit der Einzelimpulse von den Probanden bewertet. Hiermit wird ermittelt, ob durch die HFS eine Veränderung der sensiblen Wahrnehmung induziert wird, die mit dem LTP-Phänomen korreliert. Die Arbeitshypothese besteht in der Vermutung, dass HFS eine Erhöhung der Schmerzwahrnehmung an den Positionen V1 und GON hervorruft, jedoch nicht V2 und V3. Dies würde die Annahme bestätigen, das auf Ebene des TZK nozizeptive Signale des zervikalen Rückenmarks (C2) und V1 konvergieren.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.