Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht die Durchführbarkeit, Akzeptanz und Wirksamkeit eines bestehenden Sturzpräventionsprogramms zur Steigerung der Mobilität älterer Menschen. Im Fokus der Evaluation steht das gruppenbasierte Ergänzungsmodul "Koordinationsschulung mit kognitivem Anteil", das Teil des Sturzpräventionsprogramms "Sicher- und Aktivsein im Alter - Ambulante Sturzprävention" ist und finanziert wird durch die AOK Nordost. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Unterstützung der Mobilität älterer Erwachsener und der Prävention von Stürzen durch a) Balance- und Kraftübungen sowie durch b) Übungen für kognitive und koordinative Fähigkeiten. Das Projekt untersucht zudem individuelle psychosoziale Variablen (z.B. Selbstwirksamkeit, Motivation zum Transfer gelernter Übungen in den Alltag) und Gruppenfaktoren (z.B. Gruppenkohäsion). Zusätzlich beschreibt das Projekt die Durchführung des Programms für ältere Erwachsene und ÜbungsleiterInnen mithilfe von Beobachtungen, Fragebögen und halbstrukturierten Interviews.

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Studiendetails

Studienziel Der erste Messzeitpunkt erfolgt in Absprache mit den Einrichtungen. Die Teilnehmenden können zum ersten Messzeitpunkt schon länger am Programm teilgenommen haben (die Teilnahmedauer zu T1 kann demnach von einigen Wochen bis einigen Jahren variieren). Anzahl und Schweregrad der Stürze erhoben zum 2. Messzeitpunkt (6 Monate nach dem ersten Messzeitpunkt). Beide primären Outcomes werden per Selbstbericht durch die Teilnehmenden des Programms in einem Fragebogen erhoben, der nach der Anzahl und dem Schweregrad der Stürze in den letzten 6 Monaten anhand der Falls Grading Scale fragt. Quelle: Davalos-Bichara, M., Lin, F. R., Carey, J. P., Walston, J. D., Fairman, J. E., Schubert, M. C., . . . Agrawal, Y. (2013). Development and Validation of a Falls Grading Scale. Journal of geriatric physical therapy, 36(2). doi: doi:10.1519/JPT.0b013e31825f6777
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle AOK Nordost - Die Gesundheitskassen / SLE/1/0/2 - Sturzprävention
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Ausreichende Deutschkenntnisse (Selbstbericht) und kognitive Funktionen (keine Demenz), um den Fragebogen auszufüllen und die Instruktionen der objektiven Tests zu verstehen und umzusetzen

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Deutschkenntnisse (Selbstbericht) oder unzureichende kognitive Funktionen (Demenz), um den Fragebogen auszufüllen und die Instruktionen der objektiven Tests zu verstehen und umzusetzen

Adressen und Kontakt

Freie Universität Berlin / Gesundheitspsychologie, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Die Studie untersucht die Durchführbarkeit, Akzeptanz und Wirksamkeit eines bestehenden Sturzpräventionsprogramms zur Steigerung der Mobilität älterer Menschen. Im Fokus der Evaluation steht das gruppenbasierte Ergänzungsmodul "Koordinationsschulung mit kognitivem Anteil", das Teil des Sturzpräventionsprogramms "Sicher- und Aktivsein im Alter - Ambulantes Sturzpräventionsprogramm" ist und finanziert wird von der AOK Nordost. Die Teilnehmenden (ältere Erwachsene und ÜbungsleiterInnen) werden zu Beginn (Baseline) und nach 6 Monaten erneut befragt, um die langfristige Adhärenz und den gesundheitlichen Nutzen des Programms zu ermitteln. Primäres Outcome ist die selbstberichtete Anzahl und Schwere von Stürzen. Als sekundäre Outcomes werden die funktionelle Geh-Geschwindigkeit (4m-Gehtest), kognitive und koordinative Fähigkeiten (Walking while talking; Dual-task), selbst berichtete körperliche Aktivität, Aktivitäten des täglichen Lebens und psychosoziale Variablen in Bezug auf das Individuum (z.B. Selbstwirksamkeit, Transfer, Genuss) und der Gruppe (z.B. Gruppenkohäsion) erhoben. Individuelle und soziale Faktoren, die die Programmumsetzung erleichtern, oder die Durchführung der Intervention einschränken, werden ebenfalls erfasst (z. B. Treue der ÜbungsleiterInnen zum Interventionshandbuch; durchgeführte und erhaltene Trainingsdosis; Verhaltensänderungstechniken, die die ÜbungsleiterInnen während der Trainingseinheit einsetzen; Merkmale der ÜbungsleiterInnen). Dabei kommt ein Mixed-Methods-Ansatz zu Anwendung, einschließlich Beobachtungen (zur Beurteilung der Interventionstreue), Fragebögen und Interviews. Die Stichprobe besteht aus selbst selektierten, nicht randomisierten, älteren Teilnehmenden, die freiwillig und kostenfrei am Programm "Aktiv- und sicher im Alter - Ambulante Sturzprävention" einschließlich des Zusatzmoduls "Koordinationsschulung mit kognitivem Anteil" teilnehmen.

Quelle

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