Beschreibung der Studie

Die Studie wird bei Patienten durchgeführt, die im Rahmen der Behandlung eines neuroendokrinen Tumors mit einem Lutetium-177-markierten Radiopharmakon therapiert werden. Die Durchführung dieser Therapie erfolgt entsprechend des klinischen Standards und ist nicht Bestandteil dieser Studie. Im Rahmen der Therapie werden in der Nuklearmedizin mehrere Aufnahmen mit einem SPECT/CT (Single-Photonen-Emissions-Gammakamera mit einem integrierten CT) durchgeführt. Die Anzahl der Untersuchungen und die Art der Durchführung entsprechen ebenfalls dem klinischen Standard. Im Rahmen der Studie werden darüber hinaus zusätzlich Untersuchungen an einem zweiten modernen SPECT/CT durchgeführt. Während das ursprünglich genutzte System mit einer älteren Detektortechnologie arbeitet, beruht das zweite System auf einer neuartigen Halbleitertechnologie. An diesem System werden dann zwei zusätzliche Untersuchungen (1. eine SPECT-Untersuchung und 2. eine Ganzkörperuntersuchung) durchgeführt. Die beiden Untersuchungen sind nicht mit einer zusätzlichen Strahlenexposition, z.B. durch eine CT-Untersuchung, verbunden. Der Hauptzweck der Studie ist der Vergleich der Bildqualität eines konventionellen Systems mit der eines neuen Halbleitersystems. Dabei geht es um Untersuchungen der Bildqualität. Darüber hinaus wird der Einfluss der modernen Bildgebungstechnologie auf die bei therapiebegleitende Dosimetrie untersucht. Der Ablauf der Therapie wird durch die Studie nicht beeinflusst.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich der Detektionsraten für fokale Nuklidmehrspeicherungen für zwei verschiedene SPECT/CT-Systeme bei (1.) der planaren Ganzkörperszintigraphie und (2.) der SPECT/CT im Rahmen der Lutetium-177-DOTATATE-Therapie.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 6
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin Universität Magdeburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer Indikation zur Therapie mit Lutetium-177-DOTATATE
  • Patient durchläuft mindestens zwei Therapiezyklen
  • Patientenalter >18 Jahre
  • normale Nierenfunktion
  • Keine Kontraindikationen für eine zweite Untersuchungssequenz (z. B. Klaustrophobie, schlechter Allgemeinzustand)

Ausschlusskriterien

  • Mangelnde Compliance zur Durchführung der zusätzlichen Untersuchungen

Adressen und Kontakt

Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Magdeburg

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Häufig gestellte Fragen

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In der Studie werden Patienten mit einer neuroendokrinen Tumorerkrankung im Rahmen der intratherapeutischen Bildgebung während einer Therapie mit Lutetium-177-DOTATATE an zwei verschiedenen bildgebenden Systemen untersucht. Zur Anwendung kommen hier (1.) ein konventionelles SPECT/CT-System auf der Basis von NaI-Einkristallen (SPECT(NaI), Modell: NM/CT 670, GE Healthcare) und (2.) ein SPECT/CT mit neuartigen Cadmium-Zink-Tellurit CZT-Halbleiterdetektoren (SPECT(CZT), Modell: NM/CT 670 CZT, GE Healthcare). Ziel soll es sein, die Übereinstimmung der Untersuchungsergebnisse aus SPECT(NaI)/CT und SPECT(CZT)/CT zu ermitteln. Es wird das Maß der „Übereinstimmung“ anhand objektiver Parameter und der subjektiven Zufriedenheit des befundenden Arztes ermittelt, um die Auswirkung der einzelnen Detektionstechnologien auf die Bildgebung zu evaluieren. Zu beantworten ist die Frage, ob die beiden bildgebenden Verfahren (SPECT(NaI)/CT und SPECT(CZT)/ CT) mindestens gleichwertig sind bzw. ob die SPECT(CZT)/CT dem Standardverfahren einer SPECT(NaI)/CT überlegen ist. Als Maß für die Übereinstimmung gilt die Detektionsrate für Läsionen (A) in der planaren Bildgebung und (B) in der SPECT, sowie die Zufriedenheit der Befunder bezüglich der Bildqualität und der Zuordnung von Läsionen zu morphologischen Strukturen. Sofern die Bildgebung mit dem SPECT(CZT)/CT System einer Bildgebung mit der alten (konventionellen) Detektortechnologie überlegen ist, besteht die Möglichkeit zu einer weiteren Protokolloptimierung, die dann zu einer Reduzierung der Untersuchungszeit, zu einer Verbesserung der Tumordosimetrie und der Dosimetrie von Risikoorganen führt.

Quelle

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