Beschreibung der Studie

Ziel der Arbeit ist die Überprüfung der Indikation zur Orthesenversorgung bei Patienten mit Beinlähmung durch Kinderlähmung. Hierzu werden die Muskelaktivität an Rumpf und Beinen von 2x 10 Patienten (10 mit Orthese, 10 ohne Orthese mit Gangschule), die Gangparameter einer apparativen Ganganalyse sowie Fragen zur Lebensqualität erfasst und bewertet. Im Ergebnis ist die Verwendung der EMG-Aktivität gegenüber der bisherigen Nutzung der Muskelkraftstufen nach Janda sensibler. Der Orthesengebrauch bedingt die Nutzung der Becken- und Bauchmuskulatur und führt zu einer Gangstabilisation bei der Orthesengruppe gegenüber der Kontrollgruppe.

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Studiendetails

Studienziel Oberflächen-EMG und Muskelkraft nach Janda ausgesuchter Muskeln zu Beginn der Studie (t0), 6 Monate nach Baseline (t1), 1 Woche später (t2) 6 Monate nach Therapie (t3)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Institut für Physiotherapie Universitätsklinikum Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Lähmung untere Extremität, Gehfähigkeit, Gangunsicherheit, Instabilität Knie, Fuß, Beinverkürzung < 3cm, kein Orthesenträger

Ausschlusskriterien

  • Sekundärerkrankung mit Lähmung, Ankylose untere Extremität, Gehunfähigkeit 10 m

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Es wird geprüft, ob Oberflächen-EMG zur Indikationsstellung einer Orthesenversorgung bei Patienten mit Lähmung der unteren Extremität am Beispiel des Postpoliosyndroms, sensitiver als die bisher genutzten Muskelkraftstufen ist. Zudem soll die Relevanz einzelner Muskeln des Rumpfes und Beines für die Nutzung einer Knie-Sprunggelenksorthese geprüft werden. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass sowohl Lebensqualität als auch einzelne Gangparameter mit Orthesengebrauch in der Orthesengruppe höher als in der Gruppe ohne Orthesenversorgung ist, welche ausschließlich Gangtraining absolvierte.

Quelle

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