Beschreibung der Studie

Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen neigen mit zunehmender Erkrankungsschwere zu körperlicher Inaktivität. Ziel der Studie ist zum einen die Prüfung der Effekte einer verhaltensorientierten Bewegungsintervention auf das Aktivitätsverhalten und die Gesundheit der Patienten nach der Teilnahme an einer stationären Rehabilitation. Zum anderen soll der Zusammenhang zwischen der körperlichen Aktivität und der physischen sowie seelischen Gesundheit bei Patienten mit berufsbedingten Lungen- und Atemwegserkrankungen überprüft werden. In die Studie werden Patienten mit pneumologischen Berufskrankheiten eingeschlossen, die nicht älter als 80 Jahre sind und weniger als 1 Stunde pro Woche körperlich aktiv sind.

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Studiendetails

Studienziel Die körperliche Aktivität ist der primäre Endpunkt und wird mittels Aktivitätsmonitor (ActiGraphGT3x+®) und dem Fragebogen "PROactive visit questionnaire clinical version" drei Wochen vor Beginn der Rehabilitation sowie zwei, sechs und zwölf Monate nach Rehabilitationsende erfasst
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 194
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • anerkannte Berufskrankheiten (Lungen- und Atemwegserkrankungen: BK 4101, BK4103, BK 4111, BK 4301, BK 4302, BK 1315)

Ausschlusskriterien

  • keine der genannten Berufskrankheiten
  • berufsbedingte) onkologische Erkrankungen in den letzten 2 Jahren
  • ausgeprägte Einschränkungen des kardiovaskulären und muskuloskelettalen Systems
  • kognitive Defizite, Sprachverständnisstörungen
  • körperlich sehr aktive Personen (wenn regelmäßig mind. 2x/Woche für mind. 30 Min. Sport ausgeübt wird)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Aus Untersuchungen ist bekannt, dass das Ausmaß der körperlichen Aktivität von Patienten mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen ein Prädiktor für die Mortalität darstellt. Demzufolge ist die Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität bedeutend für ein nachhaltiges Krankheitsmanagement. Im Rahmen des Projekts wird eine verhaltensorientierte Bewegungsintervention zusätzlich zum standardisierten Rehabilitationsprogramm entwickelt. Ziel der randomisierten, kontrollierten Studie ist die Überprüfung der Effekte dieser Intervention auf die Aufrechterhaltung der körperlichen Aktivität bei Patienten mit pneumologischen Berufskrankheiten nach einem stationären Rehabilitationsaufenthalt. Zusätzlich werden Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und physischen und psychischen Determinanten überprüft. Die Erhebungszeitpunkte für die Interventions- und die Kontrollgruppe sind: drei Wochen vor Beginn der Rehabilitation, zum Ende der Rehabilitation sowie zwei, sechs und zwölf Monate nach Rehabilitationsende.

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