Beschreibung der Studie

Fragestellung: Welche Unterschiede in Bezug auf Prozessabläufe, Verweildauer im ambulanten OP-Zentrum und Nebenwirkungen gibt es bei Verwendung der Lokalanästhetika Mepivacain 4% hyperbar, Prilocain 2% hyperbar und Chloroprocain 1% zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen? Hintergrund: Im Kurzzeittherapiezentrum (KTZ) der Universitätsmedizin Mannheim werden ambulante proktologische Eingriffe durchgeführt. Im KTZ wurden in den letzten Jahren die Medikamente Prilocain 2% hyperbar, Mepivacain 4% hyperbar und Chloroprocain 1%, als Lokalanästhetika zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen verwendet. Seit 2008 wurden ca. 3000 proktologische Eingriffe überwiegend in Sattelblocktechnik durchgeführt. Die modernen Lokalanästhetika Prilocain 2% hyperbar und Chloroprocain 1% bieten dabei Vorteile im Hinblick auf: - kurze Erholungszeiten und kürzere Aufenthalte im Aufwachraum - gute Verträglichkeit und schnell einsetzende Wirkung - kürzere Wirkdauer - weniger Nebenwirkungen Zielsetzung: Retrospektiver Vergleich der Lokalanästhetika Mepivacain 4% hyperbar, Prilocain 2% hyperbar und Chloroprocain 1% zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen im Hinblick auf: - Gesamtverweildauer im Ambulatorium - Prozesszeiten - Nebenwirkungen - Schmerzmittelbedarf

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Studiendetails

Studienziel Gesamtverweildauer im ambulanten OP-Zentrum, definiert als Zeit von Induktion der Spinalanästhesie bis Entlassungsfähigkeit (Information der Abholenden) laut Anästhesieprotokoll
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 3000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin MannheimKlinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen werden alle Patienten, bei denen seit dem 01.01.2008 - 30.06.2017 ein proktologischer Eingriff im Kurzzeittherapiezentrum der Universitätsmedizin Mannheim in Spinalanästhesie durchgeführt wurde.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden alle Patienten, bei denen ein proktologischer Eingriff im Kurzzeittherapiezentrum der Universitätsmedizin Mannheim in Allgemeinanästhesie durchgeführt wurde.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Fragestellung: Welche Unterschiede in Bezug auf Prozessabläufe, Verweildauer im ambulanten OP-Zentrum und Nebenwirkungen gibt es bei Verwendung der Lokalanästhetika Mepivacain 4% hyperbar, Prilocain 2% hyperbar und Chloroprocain 1% zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen? Hintergrund: Die Zahl der ambulanten Operationen in den letzten zehn Jahren hat sich mehr als verdreifacht. Dem Anästhesisten kommt hierbei eine zentrale Rolle zu, er bestimmt im ambulanten Setting durch die Wahl der Anästhesieform und die anschließende Betreuung im Aufwachraum maßgeblich wie lange sich der Patient im Ambulatorium aufhalten muss. Im Kurzzeittherapiezentrum (KTZ) der Universitätsmedizin Mannheim werden ambulante proktologische Eingriffe durchgeführt. Im KTZ wurden in den letzten Jahren die Medikamente Prilocain 2% hyperbar, Mepivacain 4% hyperbar und Chloroprocain 1%, als Lokalanästhetika zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen verwendet. Die Spinalanästhesie in Sattelblocktechnik unter Verwendung kleinster Mengen hyperbarer Lokalanästhetika ist als nahezu optimales Verfahren anzusehen. Es ist einfach zu erlernen, sicher und schafft exzellente Operationsbedingungen. Unter Verwendung kurz wirksamer Lokalanästhetika eignet sich dieses Verfahren hervorragend für ambulante Operationen. So wurden im KTZ seit 2008 ca. 3000 proktologische Eingriffe überwiegend in Sattelblocktechnik durchgeführt. Die modernen Lokalanästhetika Prilocain 2% hyperbar und Chloroprocain 1% bieten dabei Vorteile im Hinblick auf: - kurze Erholungszeiten und kürzere Aufenthalte im Aufwachraum - gute Verträglichkeit und schnell einsetzende Wirkung - kürzere Blockierung der motorischen Fasern und seltenere Harnverhalte im Vergleich zu lang wirksamen Lokalanästhetika - besser vorhersagbare Wirkdauer - weniger transiente neurologische Symptome (TNS) verglichen mit Mepivacain Zielsetzung: Retrospektiver Vergleich der Lokalanästhetika Mepivacain 4% hyperbar, Prilocain 2% hyperbar und Chloroprocain 1% zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen im Hinblick auf: - Gesamtverweildauer im Ambulatorium - Prozesszeiten >Einleitungszeit >Operationszeit >Schnitt- Nahtzeit >Naht- Schnittzeit >Ausleitungszeit >Anästhesiezeit >Überwachungszeit >Anästhesiepräsenzzeit - Blutdruckabfälle intra- / postoperativ, Synkopen - Harnverhalt - Übelkeit und Erbrechen intra- / postoperativ - Perioperativer Analgetikabedarf Hypothese: Im Hinblick auf zeitliche Prozessoptimierung, Gesamtverweildauer der Patienten und spezifische Nebenwirkungen ist das kürzer wirksame Lokalanästhetikum Chloroprocain 1% überlegen zur Spinalanästhesie bei ambulanten proktologischen Eingriffen, verglichen mit Prilocain 2% hyperbar und Mepivacain 4 % hyperbar.

Quelle

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