Beschreibung der Studie

Stress und Prüfungsängste sind vielen Studierenden bekannt, doch die meisten suchen dennoch keine professionellen Hilfsangebote auf. Internetbasierte Trainings sind ein vielversprechender neuer Ansatz zur Behandlung von Prüfungsängsten mit dem Potential, viele Studierende zu erreichen. Diese Studie soll daher die Wirksamkeit eines speziell für Studierende entwickelten, durch einen Online-Coach begleiteten internetbasierten Trainings gegen Prüfungsangst an einer deutschlandweiten Studierendenstichprobe untersuchen und Hinweise finden, warum und für wen das Training wirkt. In der Studie wird die Wirksamkeit des Trainings im Vergleich zu einer Wartelistenkontrollgruppe untersucht, die später Zugang zum Training erhält. Das Training besteht aus 7 Modulen und basiert auf bewährten verhaltenstherapeutischen Prinzipien. TeilnehmerInnen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) werden über das Internet und vor Ort an den Universitäten angeworben. Vor sowie nach dem Training finden Befragungen statt, um die Wirksamkeit des Trainings hinsichtlich Prüfungsangst, Depression, Angst, Stress, Selbstwirksamkeit, Lebensqualität und Zufriedenheit und Akzeptanz des Trainings zu erfassen. Die Ergebnisse tragen zum bestehenden Wissen über die Wirksamkeit internetbasierter Interventionen für Ängste bei und geben erste Antworten darauf, für wen solche Trainings geeignet sind und wie sie optimiert werden können.

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Studiendetails

Studienziel Prüfungsangst gemessen am Prüfungsangstfragebogen (PAF); Erhebung erfolgt vor sowie 8 Wochen nach Randomisierung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Barmer GEK
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ausgeprägte Prüfungsangst (Prüfungsangstfragebogen >60); Mindestalter 18 Jahre; eingeschriebener Student

Ausschlusskriterien

  • aktuell nicht in Psychotherapie

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internetbasiert, internetbasiert

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel: Stress und Prüfungsängste sind unter Studierenden ein weit verbreitetes Phänomen. Trotzdem nutzen nur wenige Betroffene professionelle Hilfsangebote. Internetbasierte, kognitiv-behaviorale Interventionen bieten einen vielversprechenden neuen Ansatz für die Prävention und Behandlung von Prüfungsangst. Zudem erreichen sie möglicherweise Studierende, die konventionelle Hilfsangebote nicht in Anspruch nehmen würden. In dieser randomisiert-kontrollierten Studie (RCT) soll daher die Wirksamkeit und Akzeptanz einer speziell für Studierende entwickelten, begleiteten internetbasierten Intervention gegen Prüfungsangst (StudiCare-P) an einer deutschlandweiten, studiengangübergreifenden Stichprobe evaluiert sowie potentielle Moderatoren und Mediatoren explorativ untersucht werden. Methode: Diese zweiarmige randomisiert-kontrollierte Studie vergleicht StudiCare-PA mit einer Wartelistenkontrollgruppe. Einschlusskriterium ist ein Wert >60 auf dem Prüfungsangstfragebogen (PAF). Die Rekrutierung via Internet sowie vor Ort an verschiedenen Universitäten erfolgt im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) und nutzt die etablierte Rekrutierungsstrategie des StudiCare-Projekts. Dadurch kann eine Stichprobengröße von N=120 erreicht werden. StudiCare-PA besteht aus sieben Modulen und folgt verhaltenstherapeutischen Behandlungsprinzipien. Erhebungen finden vor sowie acht Wochen nach der Randomisierung statt. Primärer Outcome ist Prüfungsangst (gemessen am PAF). Sekundäre Outcomes sind Depressivität, Angst und Stress sowie Lebensqualität und Selbstwirksamkeit. Als potentielle Einflussvariablen werden u. a. Persönlichkeitseigenschaften, Symptomschwere und demographische Variablen untersucht. Diskussion: Die Ergebnisse erweitern die Evidenzlage zur Wirksamkeit internetbasierter Interventionen für die Behandlung von Ängsten und liefern wichtige Informationen hinsichtlich der Akzeptanz und Adhärenz internetbasierter Interventionen in einer internationalen studienfachübergreifenden Studierendenstichprobe. Weiterhin geben Erkenntnisse zu möglichen Moderatoren und Mediatoren erste Antworten auf die Fragen, für wen internetbasierte Angstinterventionen wirken und wie man ihre Wirksamkeit optimieren kann.

Quelle

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