Beschreibung der Studie

Wir untersuchen mit dieser Studie, ob Migränepatienten im Vergleich zu gesunden Teilnehmern schlechter in der Wahrnehmungsgenauigkeit im Bereich des Kopfes und der Halswirbelsäule sind. Dies ermitteln wir mit Hilfe der Zweipunktdiskrimination.

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Studiendetails

Studienziel Differenzierung in der Wahrnehmungsgenauigkeit zwischen einem und zwei Punkten an der Halswirbelsäule erhoben mit der Zweipunktdiskrimination
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 44
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Fachbereich Psychologie und Bewegungswissenschaften der Universität Hamburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Intervention: Personen mit einer ärztlich diagnostizierten Migräne, die mindestens 18 Jahre alt sind.
  • Kontrolle: gesunde Probanden, die mindestens 18Jahre alt sind.

Ausschlusskriterien

  • Personen mit chronischen Schmerzerkrankungen (Fibromyalgie, Morbus Sudeck), diabetische Polyneuropathie, Trigeminusneuralgie, Cluster Kopfschmerzen und einer akuten grippalen Infektion.

Adressen und Kontakt

Universität Hamburg UKE, Hamburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Bei Migränepatienten kommt es zur Veränderungen der Wahrnehmung und zentralen Verarbeitung taktiler Reize. Mit Hilfe bildgebender Verfahren konnte gezeigt werden, dass gewisse Hirnareale beim Schmerzerleben aktiver sind als andere. Chronische Schmerzen, zu denen auch Migräne zählt, gehen mit einer veränderten Aktivität im somatosensorischen Cortex einher. Normalerweise folgt die Aktivierung des somatosensorischen Cortex einer repräsentativen Landkarte, die auch als Homunkulus bezeichnet wird. Andauernde Schmerzen können die differenzierte Zuteilung von nozizeptiven Input durcheinanderbringen und gehen somit mit einer schlechteren sensorischen Diskriminierungsfähigkeit des Patienten einher. Eine Evaluation der sensorischen Diskriminierungsfähigkeit des Patienten ermöglicht die Zweipunktdiskrimination (ZPD). Bisher konnten Studien zu chronisch lumbalen Rückenschmerz, wie die systematische Übersichtsarbeit von Catley et al. 2014 nachweisen, dass Veränderungen im somatosensorischen Cortex mit der ZPD korrelieren. Mit einem statistisch signifikanten Unterschied konnte gezeigt werden, dass die Abstände der ZPD bei Patienten mit chronisch lumbalen Rückenschmerzen größer sind, als die in der Kontrollgruppe. Es wird angenommen, dass das Training der sensorischen Wahrnehmungsfähigkeit auch eine sinnvolle Therapiemaßnahme darstellen kann. Die Studienlage zur ZPD und Migräne ist hingegen mangelhaft. Bisher konnten keine Studien identifiziert werden, die die ZPD im Bereich der Halswirbelsäule bei Migränepatienten untersuchten. Dabei stellt die ZPD ein kostengünstiges, praktikables Untersuchungsinstrument dar, welches bei der Diagnostik und Therapie von Migränepatienten von großem Nutzen sein könnte. Vor diesem Hintergrund entwickelten wir folgende Fragestellung mit deren Hilfe die Korrelation zwischen den Veränderungen im somatosensorischen Cortex bei Migränepatienten und der ZPD deutlich werden sollen. Fragestellung: „Sind Migräne Patienten im Vergleich zu Gesunden schlechter in der Wahrnehmungsgenauigkeit im Bereich des Kopfes und der Halswirbelsäule, gemessen mit der Zweipunktdiskrimination?“

Quelle

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