Beschreibung der Studie

Einleitung: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit der Beine (pAVK) ist eine Erkrankung, die zu funktionellen Einschränkungen führen kann, die aber auch als Risikofaktor für andere Herz-und Gefäßerkrankungen und die Gesamtsterblichkeit gilt. Bisher gibt es nur wenige Arbeiten zur Häufigkeit des Neuauftretens der pAVK. Zielsetzung: Es soll untersucht werden, wie sich unterschiedliche Definitionen der symptomfreien und symptomatischen pAVK auf die Schätzung der Häufigkeit des Neuauftretens der pAVK und der Assoziation von Risikofaktoren hierfür auswirken. 1. Neben der klassischen Definition der asymptomatischen pAVK (eine Messung des ABI unter 0,9 im Verlauf der Beobachtung) sollen zwei neue Methoden eingesetzt werden, die die Ergebnisse wiederholter Messungen nutzen. 2. Neben der klassischen Definition einer symptomatischen pAVK (mit Berücksichtigung der hierbei, aber auch bei anderen Krankheiten oft auftretenden Wadenschmerzen) soll eine weitere ohne diese Beschwerden eingesetzt werden. Methoden: GetABI ist eine Studie mit 6880 deutschen Hausarztpatienten im Alter von 65 Jahren oder älter. Diese wurden in 344 über Deutschland verteilten Hausarztpraxen in einer vorher festgelegten Woche in die Studie aufgenommen und 7 Jahre lang nachbeobachtet. Mit Hilfe der 7-Jahres Daten dieser Kohorte sollen zunächst die Häufigkeit des Neuauftretens der pAVK unter Anwendung der verschiedenen Definitionen der asymptomatischen und symptomatischen pAVK bestimmt werden. Danach werden Modelle unter Berücksichtigung von klassischen (Rauchen, Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Hyperlipoproteinämie) und neuen (u.a. Vitamin D, C-reaktives Protein, Nierenfunktion, Homocystein) Risikofaktoren der pAVK gebildet, um Anhaltpunkte für die Vorhersage des Auftretens der pAVK zu finden.

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Studiendetails

Studienziel Kombinierter Endpunkt aus Mortalität, kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Morbidität. Diese wurden anamnestisch ermittelt zu den Zeitpunkten 1, 3, 5 bzw. 7 Jahre nach Beginn der Studie. Die Mortalität wurde zusätzlich nach 7 Jahren mit eine Einwohnermeldeamtsabfrage bestimmt
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 6800
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Abteilung für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

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Einleitung: Die periphere arterielle Verschlusskrankheit der Beine (pAVK) ist eine Erkrankung, die zu funktionellen Einschränkungen führen kann, die aber auch als Risikofaktor für andere kardiovaskuläre Ereignisse und für Mortalität gilt. Bisher gibt es nur wenige Arbeiten zur Inzidenzrate der pAVK. Zielsetzung: Es soll untersucht werden, wie sich unterschiedliche Definitionen der asymptomatischen pAVK auf die Inzidenzschätzung und die Assoziation von Risikofaktoren mit der Inzidenz der pAVK auswirken. 1. Neben der klassischen Definition der asymptomatischen pAVK (eine Messung des ABI unter 0,9 im Verlauf der Beobachtung) sollen zwei Regressionsmethoden eingesetzt werden, die die Ergebnisse wiederholt Messungen nutzen. 2. Neben der klassischen Definition einer symptomatischen pAVK (mit Berücksichtigung der Claudicatio-intermittens-Beschwerden) soll eine weitere ohne Claudication intermittens eingesetzt werden. Methoden: GetABI ist eine prospektive Kohortenstudie mit 6880 deutschen Hausarztpatienten im Alter von 65 Jahren oder älter. Diese wurden in 344 über Deutschland verteilten Hausarztpraxen in einer vorher festgelegten Woche rekrutiert und 7 Jahre lang nachbeobachtet. Mit Hilfe der 7-Jahres Daten dieser Kohorte sollen zunächst die Inzidenzraten der pAVK unter Anwendung der verschiedenen Definitionen der asymptomatischen und symptomatischen pAVK bestimmt werden. Danach werden Modelle unter Berücksichtigung von klassischen (Rauchen, Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Hyperlipoproteinämie) und neuen (u.a. Vitamin D, C-reaktives Protein, Nierenfunktion, Homocystein) Risikofaktoren der pAVK gebildet.

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