Beschreibung der Studie

Die Fallotsche Tetralogie ist der häufigste angeborene Herzfehler, bei dem die Sauerstoffsättigung unter dem normalen Bereich liegt. Eine Korrektur ist heutzutage im Säuglingsalter möglich und empfohlen. Trotz einem meist sehr guten Ergebnis der Operationen, kann es im weiteren Verlauf zu Problemen an der rechten Kammer oder Pulmonalklappe kommen. Vor allem erneute Verengungen in der Pulmonalklappe, eine Insuffizienz der Pulmonalklappe, eine Funktionsstörung der rechten und/oder linken Kammer sowie und Herzrhythmusstörungen bzw. der plötzlicher Herztod sind möglich. Die körperliche Leistungsfähigkeit von Fallot-Patienten ist dabei sehr variabel und liegt im Durchschnitt bei ca. 85% der Gleichaltrigen. Ziel: Es ist das Ziel dieses Atemtrainings, die Flexibilität des Thorax durch ein volumenzentriertes Atemtraining verbunden mit krankengymnastische Übungen des Schultergürtels zu verbessern und somit das Lungenvolumen zu steigern. Durch die verbesserte Belüftung der Lunge wird der Widerstand im Lungenkreislauf reduziert, was wiederum das rechte Herz entlastet. Diese Studie beschäftigt sich mit den Auswirkungen eines zu Hause durchführbaren Atemtrainings. Durch die Stärkung der Atemmuskulatur und Verbesserung der Thoraxmobilität wird eine Verbesserung der Lungenfunktion, der peripheren Sauerstoffversorgung und in Folge der Leistungsfähigkeit erwartet. Außerdem untersucht diese Studie die Auswirkung auf das vegetative Nervensystem (Herzratenvariabilität) und erfasst die sportmotorische Leistungsfähigkeit sowie das allgemeine Bewegungsverhalten der Probanden.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der Leistungsfähigkeit nach 6 Monaten telefonisch supervidiertem inspiratorischen Atemtraining: Anhand spiroergometrischer Belastungstests (cardiopulmonary exercise test) wird die maximale Sauerstoffaufnahme (peakVO2) ermittelt. Sie wird bei der Basisuntersuchung und 6 Monate später bestimmt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Stiftung KinderHerz

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Fallotscher Tetralogie nach „Korrektur-Operation“
  • Alter zwischen 8-25 Jahren
  • Keine bronchiale Obstruktion FEV1/FVC (SDS>-1,645)

Ausschlusskriterien

  • Medikamentenänderung in den letzten 3 Monaten
  • Herzkatheterintervention in den letzten 6 Monaten
  • Herzoperation in den letzten 12 Monaten
  • Geplanter Eingriff in den kommenden 36 Monaten
  • Schwere Linksherzinsuffizienz (NYHA IV)
  • Häufige Arhythmien (keine HRV-Messung möglich)
  • Schrittmacher
  • Akuter Infekt der Luftwege

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Fallotsche Tetralogie ist der häufigste zyanotische angeborene Herzfehler. Eine Korrektur ist heutzutage im Säuglingsalter möglich und empfohlen. Nur bei Extremformen müssen vorbereitende Eingriffe wie der interventionelle Duktus-Stent oder eine Shuntoperation durchgeführt werden. Jedoch sind auch nach der „Korrektur“-Operation Probleme am rechten Ventrikel oder der Pulmonalklappe nicht selten. Hierzu gehören insbesondere die erneute Stenose der Pulmonalklappe, eine Insuffizienz der Pulmonalklappe, eine Funktionsstörung des rechten und/oder linken Ventrikels, und Herzrhythmusstörungen bzw. der plötzlicher Herztod. Die körperliche Leistungsfähigkeit von Fallot-Patienten ist dabei sehr variabel und liegt im Durchschnitt bei ca. 85% der Gleichaltrigen. Dies kann zum einem an einer Fehlfunktion der Pulmonalklappe, des rechten Ventrikel oder auch des linken Ventrikels liegen. Zusätzlich werden andere, periphere Faktoren wie einer gestörten Muskeldurchblutung, einer Hypotrophie der Muskulatur und einer gestörten Muskelfunktion diskutiert. Ferner ist bei allen Patienten mit angeborenem Herzfehler ein schlechter Trainingszustand aufgrund irrationaler Ängste der Ärzte, Eltern und Lehrer naheliegend. In zwei kleinen, aber randomisierte Studien konnte gezeigt werden, dass ein kontrolliertes körperliches Training die körperliche Ausdauer-Leistungsfähigkeit von Patienten mit Fallotscher Tetralogie steigern kann. Ziel: Es ist das Ziel dieses Atemtrainings, die Flexibilität des Thorax durch ein volumenzentriertes Atemtraining verbunden mit krankengymnastische Übungen des Schultergürtels zu verbessern und somit das Lungenvolumen zu steigern. Durch die verbesserte Belüftung der Lunge wird der Widerstand im Lungenkreislauf reduziert, was wiederum das rechte Herz entlastet, das bei vielen Patienten mit Fallotscher Tetralogie volumen- und/oder druckbelastet ist. Diese Studie beschäftigt sich mit den Auswirkungen eines zu Hause durchführbaren Atemtrainings. Durch die Stärkung der Atemmuskulatur und Verbesserung der Thoraxmobilität wird eine Verbesserung der Lungenfunktion, der peripheren Sauerstoffversorgung und in Folge der Leistungsfähigkeit erwartet. Außerdem untersucht diese Studie die Auswirkung auf das vegetative Nervensystem (Herzratenvariabilität) und erfasst die sportmotorische Leistungsfähigkeit sowie das allgemeine Bewegungsverhalten der Probanden.

Quelle

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