Beschreibung der Studie

Es gibt Hinweise darauf, dass die Gabe von Indometacin Entzündungsprozesse an der Bauchspeicheldrüse nach vorangegangener Pankreaskopfresektion reduzieren und somit möglicherweise einer Entstehung einer Nahtundichtigkeit, einer sogenannten Pankreasfistel, vorgebeugt werden kann. In dieser Studie soll nun zunächst die Sicherheit dieses zugelassenen Medikaments nach Anwendung während einer Pankreaskopfresektion getestet werden.

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Studiendetails

Studienziel Postoperative schwerwiegende Komplikationen (≥Grad IV) nach Pankreaskopfresektion und Indometacingabe bis 6 Wochen postoperativ unter Verwendung der Clavien-Dindo Komplikationsklassifikation
Status Teilnahme möglich
Studienphase 2
Zahl teilnehmender Patienten 55
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Department Chirurgie, Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter ≥ 18 Jahre
  • Indikation zur Pankreaskopfresektion
  • Schriftliche Einwilligung liegt vor

Ausschlusskriterien

  • Perioperative Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern
  • Einnahme anderer NSARs,
  • Einnahme von Serotonin- Wiederaufnahme- Hemmern, Triamteren oder Diflunisal
  • Bestehende ischämische Herzerkrankung
  • Bestehende pAVK
  • Bestehende zerebrovaskuläre Erkrankung
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Gebär- und zeugungsfähige Patienten, die nicht zu einer konsequenten Kontrazeption während der Therapie willens
  • oder in der Lage sind
  • Bestehende Allergien auf andere Stoffe, Pollen oder allergisches Asthma
  • Eingeschränkte Geschäftsfähigkeit
  • Teilnahme an einer anderen Interventionsstudie, welche die Behandlung oder den Ausgang der Studie beeinflusst

Adressen und Kontakt

Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Bei 75% der Patienten nach Pankreaskopfresektion, die eine Pankreasfistel entwickeln, kommt es zur Erhöhung der systemischen Amylase-Konzentration. Da dies spezifisch für die Pankreaskopfresektion ist und nach einer Pankreaslinksresektion trotz bestehender Fisteln nicht auftritt, sind Entzündungsvorgänge im Bereich der Pankreasanastomose, die nur nach einer Pankreaskopfresektion auftreten, sehr wahrscheinlich. Unsere Hypothese ist, dass durch Entzündungsprozesse, bzw. fokale Entzündungsherde im Bereich der Anastomose und das dadurch veränderte Pankreasparenchym, die Undichtigkeit der Naht zwischen Pankreas und Dünndarm verursacht wird. Nach ERCP, die ebenfalls eine mechanische Schädigung des Pankreas darstellt, kann die Entzündungshäufigkeit und die Entzündungsschwere durch die rektale Gabe von nicht steroidalen Antirheumatika halbiert, bzw. verringert werden. Durch eine Verringerung der Entzündungsherde versprechen wir uns auch nach einer Pankreaskopfresektion eine Reduktion der Rate an Pankreasfisteln.

Quelle

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