Beschreibung der Studie

Psychologische Begleiterkrankungen, insbesondere die Depression u.a., gehört zu den häufigsten Begleiterkrankungen bei Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis im bereits manifesten Erkrankungsstadium. In dieser epidemiologischen Beobachtungsstudie soll die die Prävalenz verschiedener psychologischer Erkrankungen (z.B. Depressions- und Angststörungen, psychologische Traumatisierung, psychologische Stresserkrankungen) bei Patienten, die sich unter dem V.a. eine Früharthritis erstmalig vorstellen, ermittelt werden, um die Relevanz von Diagnostik und Therapie bereits zu einer rheumatischen Erkrankungen festzulegen bzw. ggf. Präventionsstrategien zu definieren. Dazu werden die Patienten einmalig mit einer psychologischen Testbatterie (Fragebögen, Kurzinterview) befragt. Zusätzlich erfolgt eine Subgruppenanalyse der Stresshormone (z.B. Cortisol) im Tagesverlauf im Blut, sowie anhand von Speichelproben.

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Studiendetails

Studienziel Erhebung der Prävalenz von psychologischen Komorbiditäten mit einer psychologischen Testbatterie bei Früharthritispatienten .
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 180
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité Universitätsmedizin BerlinKlinik für Rheumatologie und klin. Immunologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Der/die Patient/in
  • weist entzündliche und nicht-entzündliche Gelenksymptome auf und/oder erfüllt die ACR/EULAR-Kriterien einer frühen RA von 2010 mit einer Symptomdauer von mindestens vier Wochen und maximal 12 Monaten
  • ist mit der Datenerfassung von Erkrankungsdaten und Probensammlung/Probenverwendung einverstanden.
  • Alters- und geschlechtsgematchte Kontrolle:
  • ausgeschlossene entzündlich-systemische rheumatische Erkrankung
  • hat keine andere entzündliche Systemerkrankung des rheumatischen Formenkreises.
  • Für alle Teilnehmer/innen:
  • Alter ≥ 18 Jahre,
  • Einwilligung zum Ausfüllen der Selbsterhebungsfragebögen liegt schriftlich vor.

Ausschlusskriterien

  • Der/die Patient/in
  • hat eine bekannte psychiatrische Erkrankung, die das Verständnis des Projektplanes einschränkt (nicht einwilligungsfähig)
  • ist nicht einverstanden und/oder nicht fähig die Einwilligungserklärung zu unterschreiben
  • ist Gefängnisinsasse oder eine Person, die aufgrund einer behördlichen oder gerichtlichen Anordnung in einer Anstalt untergebracht ist

Adressen und Kontakt

Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Erfassung der Prävalenzraten ausgewählter psychi-schepsychiatrischer Erkrankungen und psycho-sozialer als auch autoimmunologischer Risikofaktoren in der frühen Erstmanifestationsphase von entzündli-chen und nicht-entzündlichen Gelenkveränderungen verglichen mit einer alters- und geschlechts-gematchten Kontrollgruppe anhand von Selbstbeurteilungsfragebögen (patients reported outcomes –PRO). Sekundär soll bei einer Subgruppe der Patienten die Glukokortikoidre-zeptorsensitivität im Blut und der Cortisolspiegelta-gesverlauf in Speichelproben untersucht werden, dir sich bei verschiedenen psychiatrischen Erkrankungsbildern unterscheiden kann und möglicherweise einen Einfluss auf den weiteren Erkrankungs- und Therapieverlauf hat.

Quelle

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