Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Studie ist eine erste Bewertung des neu entwickelten Gruppentrainings "Metakognitives Training bei Zwang (Z-MKT)", welches Denkverzerrungen im Rahmen einer Zwangsstörung behandelt. In diesem sollen ungünstige Denkmuster aufgezeigt und Bewältigungsstrategien vorgestellt und eingeübt werden, um so Zwänge langfristig zu überwinden. Dieses Training wurde bisher nur im Rahmen eines Selbsthilfemanuals untersucht und wird in dieser Studie als Zusatzangebot in Form einer Gruppenintervention untersucht.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Erfolgsparameter ist die Veränderung der Zwangssymptomatik gemessen über die Yale-Brown Obsessive-Compulsive Scale (Y-BOCS) sowie die Reduktion der Denkverzerrungen (OBQ-44) vom prä zum post (vier Wochen) bzw. follow-up (6 Monate) Zeitpunkt.
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 86
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer diagnostizierten Zwangsstörung (ICD-10: F 42)
  • Alter: 18 bis 70 Jahre
  • Bereitschaft und Einwilligung zur Studienteilnahme (informed consent)
  • Bereitschaft an Metakognitivem Gruppentraining für Zwang teilzunehmen
  • Gruppenfähigkeit (Einschätzung durch Behandler)

Ausschlusskriterien

  • Vorhandensein einer lebenszeitlichen schizophrenen oder affektiv-psychotischen Symptomatik (z.B. Manie)
  • makroskopische Hirnveränderung (Diagnosen, hirnorganische Vorfälle werden konkret erfragt)
  • Substanzmittelabhängigkeit

Adressen und Kontakt

Psychiatrie, Universitätsklinikum, Hamburg-Eppendorf

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der aktuellen Studie ist es die Wirksamkeit eines neu entwickelten Gruppentrainings "Metakognitives Training bei Zwang (Z-MKT)“ für Patienten mit einer Zwangsstörung im Rahmen einer einarmigen Pilotstudie zu bestimmen. In diesem Training sollen Denkverzerrungen aufgezeigt und Bewältigungsstrategien vorgestellt und eingeübt werden, um so Zwänge langfristig zu reduzieren. Es werden (teil-)stationär behandelte sowie ambulante Patienten mit einer diagnostizierten Zwangsstörung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf in die geplante Studie eingeschlossen. Es sind drei Untersuchungszeitpunkte vorgesehen, wobei der Interventionszeitraum (t0: prä – t1: post) vier Wochen beträgt und nach weiteren 6 Monaten eine zusätzliche Online-Erhebung erfolgt (t2: follow-Up). Wir erwarten eine Verbesserung sowohl in den primären als auch sekundären Erfolgsparametern. Hauptzielparameter stellen die Veränderung der Zwangssymptomatik (Y-BOCS) sowie die Reduktion von Denkverzerrungen (OBQ-44) vom Baseline zum follow-up Zeitpunkt dar. Sekundäre Parameter sind die Veränderung der Zwangssymptomatik auf Selbstberichtsebene (OCI-R), der depressiven Symptomatik (PHQ-9), der Metakognitionen (MCQ), der Lebensqualität (EQD) vom prä zum post/follow-up Zeitpunkt sowie die subjektive Bewertung des Trainings der Teilnehmer zum post Zeitpunkt.

Quelle

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