Beschreibung der Studie

Bei der Tiefen Hirnstimulation (THS) werden Elektroden in bestimmte Zielgebiete im Gehirn von betroffenen Patienten eingebracht. Häufige Krankheiten, die mit dieser Methode behandelt werden sind M. Parkinson, Essentieller Tremor oder Dystonie. Eine mögliche Komplikation dabei ist, dass man beim Einbringen der Elektroden durch Verletzung eines Gefäßes eine Blutung auslöst. Zur Verbesserung der Sicherheit ist eine genaue Darstellung und Lokalisation der Gefäße in der vor der Operation durchgeführten (präoperativen) Planung notwendig. Eine MRT Bildgebung mit Kontrastmittel (ceMRT) stellt arterielle und venöse Gefäße gut dar, eine CT-Angiographie (CTA) kann vor allem Arterien mit hoher geometrischer Genauigkeit darstellen. Wir führen beide Modalitäten zur präoperativen Planung von THS Operationen durch. In dieser Studie soll die Anzahl der Gefäße innerhalb eines Durchmessers von 5 mm um die geplante Trajektorie in beiden bildgebenden Modalitäten (ceMRT und CTA) ermittelt werden. Im Falle einer örtlichen Abweichung soll diese bestimmt werden. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob durch Kombination von ceMRT und CTA in der Planung einer Operation zur THS mehr Blutgefäße dargestellt werden können, als bei Anwendung von nur einer Modalität. Zudem soll untersucht werden, ob dies zu einer niedrigen Blutungsrate im Vergleich zur Literatur führt. Retrospektive Datenanalyse von vorliegenden Daten.

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Studiendetails

Studienziel Anzahl der dargestellten Gefäße innerhalb eines Durchmessers von 5 mm um die geplante Trajektorie im ceMRT oder in der CTA und in der Kombination aus ceMRT und CTA.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 130
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Neurochirurgie, Abteilung für Sterotaxie und Funktionelle Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit THS (Tiefen Hirnstimulation) Operation bei denen eine präoperative ceMRT und CTA sowie ein postoperatives natives CT des Schädels vorliegen.
  • Behandlung der Patienten im Zeitraum von 04/2014 bis 01/2017.

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit THS bei den nur eine native MRT Bildgebung, ein natives präoperative CT oder kein postopertives CT vorliegen.

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der Tiefen Hirnstimulation (THS) werden Elektroden in bestimmte Zielgebiete im Gehirn von betroffenen Patienten implantiert. Häufige Indikationen sind M. Parkinson, Essentieller Tremor oder Dystonie. Eine mögliche Komplikation dabei ist, dass man beim Einbringen der Elektroden durch Verletzung eines Gefäßes eine Blutung auslöst. Zur Verbesserung der Sicherheit ist eine genaue Darstellung und Lokalisation der Gefäße in der präoperativen Planung notwendig. Eine MRT Bildgebung mit Kontrastmittel (ceMRT) stellt arterielle und venöse Gefäße gut dar, eine CT-Angiographie (CTA) kann vor allem Arterien mit hoher geometrischer Genauigkeit darstellen. Wir führen beide Modalitäten zur präoperativen Planung von THS Operationen durch. In dieser Studie soll die Anzahl der Gefäße innerhalb eines Durchmessers von 5 mm um die geplante Trajektorie in beiden bildgebenden Modalitäten (ceMRT und CTA) ermittelt werden. Im Falle einer Lokalisationsabweichung soll diese bestimmt werden. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob durch Kombination von ceMRT und CTA in der Planung einer Operation zur THS mehr Blutgefäße dargestellt werden können, als bei Anwendung von nur einer Modalität. Zudem soll untersucht werden, ob dies zu einer niedrigen Blutungsrate im Vergleich zur Literatur führt.

Quelle

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