Beschreibung der Studie

Wir möchten mit der Studie untersuchen, ob sich Personen mit und Personen ohne die Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung in ihrer Reaktion auf Ruhe einerseits und Anstrengung andererseits unterscheiden. Dafür messen wir Herz-Kreislauf-Signale (Herzrate, Blutdruck, etc.) in Ruhe und in Anspannungssituationen, wie beispielsweise schnellem Aufstehen oder beim Lösen von Kopfrechenaufgaben.

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Studiendetails

Studienziel Baroreflexempfindlichkeit, wird bei der einmaligen autonomen Testung ermittelt. Unter der Baroreflex-Empfindlichkeit versteht man den Transfer-Funktion-Gain zwischen LF- und HF- Oszillationen von Blutdruck und Herzfrequenz, das heißt die Verstärkung autonomer Oszillationen der Herzfrequenz bzw. RR-Intervalle im Verhältnis zu Oszillationen des Blutdrucks als [bpm/mmHg] bzw. [ms/mmHg] im LF- und HF- Bereich, wird bestimmt. Es muss eine ausreichend hohe Kohärenz (>0.5) zwischen den Oszillationen von Blutdruck und Herzfrequenz in den LF- bzw. HF-Bereichen bestehen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieUniversitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose: BPD oder keine Psychische Störung
  • Alter: Zwischen 18 und 55

Ausschlusskriterien

  • Da Kardiovaskuläre Erkrankungen und Eingriffe einen deutlichen Einfluss auf die autonome Modulationsfähigkeit ausüben, sind Testpersonen mit entsprechender Erkrankungsgeschichte nicht für eine Studienteilnahme geeignet

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Persönlichkeitsstörung und Verhaltensstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Bei der Studie handelt es sich um eine querschnittliche Untersuchung mit einem Messzeitpunkt. 30 Probanden, bei denen nach DSM-IV bzw. DSM-5 oder ICD-10 eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde, werden hinsichtlich Parametern der autonomen Modulationsfähigkeit mit 30 Personen verglichen, bei denen keine Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und keine andere psychische Erkrankung vorliegt. Gemessen werden Herzfrequenz (gemessen als RR-Intervall), kontinuierlicher beat-to-beat systolischer und diastolischer Blutdruck mittels Finger-Plethysmographie, Atemfrequenz mittels piezoelektrischem Dehnungssensor-Atemgürtel, transkutane Sauerstoffsättigung mittels Pulsoximeter, galvanischer Hautwiderstand mittels zweier Oberflächenelektroden im Bereich der Mittelphalangen. Die Messung erfolgt während einer Ruhephase, metronomischer Atmung, zwei Valsalva-Manövern, aktiver Orthostase sowie einem arithmetischen Rechenstresstest.

Quelle

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