Beschreibung der Studie

Mit dieser Studie soll der Einfluss präoperativer Patientendaten (z.B. Laborergebnisse, Nebenerkrankungen) auf mögliche postoperative Komplikationen bei Knieprothesen-Operationen wie Verlegung auf die Intensivstation, unerwünschte Nebenwirkungen oder Ereignisse (Herzinfarkt, Thrombose u.a.) oder notwendige Bluttransfusionen bestimmt werden. Anhand einer Formel, die die relevantesten Parameter enthält, kann bei Aufnahme eine patientenindividuelle Wahrscheinlichkeit für diese postoperative Komplikationen berechnet werden. Die Ergebnisse dieser Studie sollen helfen, die Patientenaufklärung und -behandlung, das Qualitätsmanagement, die Verteilung von Ressourcen und Therapiekosten zu optimieren.

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Studiendetails

Studienziel Auftreten von postoperativen Komplikationen (definiert als eingetretene unerwünschte Ereignisse (Myokardinfarkt, tiefe Beinvenenthrombose, Lungenembolie, systemisches inflammatorisches Response Syndrom (SIRS), postoperative Nachbeatmung, postoperativer Katecholamin- und/oder Reanimationsbedarf), postoperativer Bluttransfusionsbedarf und Verlegung auf die Intermediate Care (IMC) oder Intensivstation (ICU). Wird retrospektiv anonymisiert aus dem Krankenhausdokumentationssystem (ORBIS) erfasst.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 649
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum BonnKlinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, die im Zeitraum vom 01.01.2008 bis 31.12.2012 in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn eine Primär- oder Wechselendoprothese des Kniegelenks implantiert bekommen haben

Ausschlusskriterien

  • Ungenügende oder fehlende Datenmenge im Krankenhausdokumentationssystem (ORBIS)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Postoperative Komplikationen, wie eine Verlegung auf die Intensivstation, sind die Hauptverursacher für einen verlängerten Krankenhausaufenthalt und die wichtigsten Verbraucher von technischen, medizinischen und personellen Ressourcen. Insbesondere im elektiven Fachbereich der Endoprothetik ist eine spezialisierte, einfach zu erhebende und kosteneffiziente Risikostratifizierung zur Ressourcenallokation sinnvoll. Mit präoperativen Patientenparametern (Alter, Hämoglobin, C-reaktives Protein, Komorbiditätenscores u.a.) möchten wir die relevantesten Einflussparameter auf postoperative Komplikationen (Verlegung auf Intensivstation, medinizinische unerwünschte Ereignisse (Mykordinfarkt, Embolie u.a.) und postoperative Bluttransfusionen) ermitteln und daraus ein prospektiv zu erhebendes Risikomodell zur konkreten Wahrscheinlichkeitsberechnung von Komplikationen, z.B. bei Aufnahme des Patienten, erstellen.

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