Beschreibung der Studie

Bei dieser Studie erfolgt eine genaue Beobachtung des Ausmaßes und des Zeitverlaufes bei Prick- und Intracutantestungen bei Patienten mit chronischer Urtikaria (Nesselsucht) im Vergleich zu gesunden Probanden zur Klärung des zugrundeliegenden Mechanismus der Quaddel-Entstehung und -Dauer.

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Studiendetails

Studienziel Die Größe und der Zeitverlauf der induzierten Hautquaddeln werden bei Patienten mit chronischer Urtikaria und gesunden Probanden mittels Planimetrie, Volumetrie und Speckle-Blutflussanalyse über einen Zeitraum von etwa 2 Stunden mit wiederholten nicht invasiven Messungen erfasst.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 95
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Charite-Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie und Allergologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Die Probanden müssen volljährig sein (>18.LJ)
  • Probanden müssen in der Lage sein mit dem Prüfarzt kommunizieren zu können. Sie müssen die Inhalte der Studie verstehen können und sich bereiterklären an der Studie teilzunehmen.
  • Arm1: Krankheitsdiagnose für mehr als > 6 Wochen
  • Patienten dürfen anderen Begleiterkrankungen habe, aber keine andere dominante Hauterkrankung
  • keine Teilnahme an anderen klinischen Studien innerhalb 4 Wochen vor der Teilnahme an dieser Studie

Ausschlusskriterien

  • Keine aktuelle oder vorausgegangene Behandlung mit Immunosuppressiva (z.B. Prednisolon, Ciclosporin A, Methotrexate, Dapson oder anderen) 4 Wochen oder 5 Halbwertszeiten, je nachdem was länger Dauert, vor Beginn der Studie.
  • Aktuelle oder vorausgegangene Therapie mit Omalizumab in den letzten 3 Monaten vor Studienteilnahme
  • Einnahme von Antihistaminika 5 Tage und Leukotrienantagonisten 7 Tage vor der Studienteilnahme
  • Signifikante medizinische Grunderkrankung durch die der Patient ein geschwächtes Immunsystem hat.
  • Schwangere oder stillende Frauen
  • In der Anamnese eine Hypersensitivität oder Allergie gegen Lokalanästhetika

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Gegenstand der Studie: Erweiterte Diagnostik zur Beobachtung des Ausmaßes und des Zeitverlaufes bei Prick- und Intracutantestungen bei Patienten mit chronischer Urtikaria (Nesselsucht) im Vergleich zu gesunden Probanden zur Klärung des Pathomechanismus der Quaddel-Entstehung und -Persistenz. Problemstellung: Die chronische Urtikaria (CU) ist eine mastzellvermittelte Hauterkrankung, bei der Quaddeln, Erytheme, und Pruritus auftreten. Die Erkrankung kann ohne offensichtliche Ursachen (spontane Urtikaria) oder im Rahmen einer induzierbaren Urtikaria durch äußere physikalische Einflüsse (z.B. Druck, Kälte) oder Anstrengung ausgelöst werden. Die Einzelheiten der Pathophysiologie der Urtikaria und der genaue zeitliche Ablauf der Beschwerden sind allerdings noch weitgehend ungeklärt. Im Zentrum der urtikariellen Beschwerden steht die Entwicklung von eher flüchtigen Quaddeln. Quaddeln werden auch bei der routinemäßigen allergologischen Testung als Auswerteparameter erzeugt. Der Zeitgang und das Ausmaß dieser Quaddeln in der allergologischen Testung soll daher genau dokumentiert werden, um Rückschlüsse auf erhöhte Hautsensitivität und/oder Rückbildungsstörungen zu erhalten. Eine Korrelation mit Expressionsmustern der Haut soll zur Klärung des Pathomechanismuses der Quaddel-Entstehung und Rückgangs bei CU führen. Haupthypothese: Hautreaktionen im Routine-Allergietest haben bei CU Patienten ein größeres Ausmaß und einen längere Persistenz als bei gesunden Probanden. Sekundärhypothese: Eine erhöhte Hautreaktivität ist mit einem spezifischen Expressionsmuster der Haut korreliert. Diese Hypothesen werden wie folgt untersucht: 1. Das unterschiedliche Ausmaß der Quaddeln soll durch objektive, nicht invasive Messung von Rötung (mittels Mexameter), Juckreiz (mittels visueller Analog-Skala) und Quaddel (Quaddelgröße und –volumen mittels Planimetrie und Volumetrie) und Bestimmung des oberflächlichen Blutflusses in der Haut (mittels Laser-Speckle-Methode). 2. Der unterschiedliche zeitliche Verlauf der Quaddelrückbildung soll durch wiederholte Messung der oben genannten Parameter über einen längeren Zeitraum (ca. 2 Stunden) erfasst werden. 3. Untersuchung von unterschiedlichen histologischen Markern und Expressionsmustern in der Haut von CU Patienten im Vergleich zu gesunden Probanden (Biopsie) 4. Korrelation der histologischen Marker und Expressionsmuster mit den klinischen Untersuchungsdaten zur Klärung des Pathomechanismuses der erhöhten Hautsensitivität bei CU. 5. Serologische Juckreizmarker-Analyse und Histamin und Histaminabbauenzymen in Blutproben von den Patienten und Probanden

Quelle

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