Beschreibung der Studie

Krebserkrankungen sind mit einem hohen Maß an körperlichem und persönlichem Leiden verbunden. Angsterkrankungen und Depression sind häufige Komorbiditäten. Eine psychosoziale Betreuung onkologischer Patienten über den gesamten Erkrankungsverlauf ist daher sehr wichtig. In der vorliegenden Studie sollen Patientinnen und Patienten mit einer Tumorerkrankung mittels Fragebogen zu ihrem Bedarf an psychoonkologischer Nachsorge befragt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem internetbasierten videogestützten Angebot.

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Studiendetails

Studienziel Bedarf an psychoonkologischer Nachsorge; einmalige Befragung mittels Fragebogen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Greifwald, Institut für Medizinische Psychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Tumorerkrankung

Ausschlusskriterien

  • Finales Krankheitsstadium

Adressen und Kontakt

Institut für Medizinische Psychologie, Greifswald

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Krebserkrankungen gehen mit großen psycho-sozialen Belastungen der Patienten einher und können sich in psychischen Störungen manifestieren. Eine psychosoziale Betreuung onkologischer Patienten über den gesamten Erkrankungsverlauf ist daher sehr wichtig. Angebote im Bereich der ambulanten Nachsorge bestehen derzeit vor allem im Rahmen von Selbsthilfegruppen und Behandlungen durch niedergelassene Psychotherapeuten; wissenschaftlich fundierte, strukturierte und umfassende Versorgungskonzepte fehlen. Hinsichtlich psychotherapeutischer Interventionen konnte gezeigt werden, dass Krebspatienten eher von psychoonkologischen Gruppen- als von Einzelangeboten zu profitieren scheinen. Der Zugang zu psychoonkologischen Versorgungsangeboten ist insbesondere in ländlichen Regionen mit schlechter Infrastruktur erschwert. Einen wichtigen Ansatzpunkt zur Verbesserung der psychoonkologischen Versorgung von Patienten stellen internetbasierte Angebote dar. Diesbezüglich existieren derzeit in erster Linie Online-Beratungen, Internetressourcen mit Informationen und Hinweisen zu kostenlosen Telefon-Hotlines sowie virtuelle Selbsthilfegruppen, während Angebote im Sinne einer internetbasierten psychotherapeutischen Gruppenintervention fehlen. Ziel der vorliegenden Studie ist die Analyse des Bedarfs an einem psychotherapeutischen Gruppenprogramm zur ambulanten Versorgung von Patienten mit einer onkologischen Erkrankung. Es soll überprüft werden, ob der Bedarf an einem solchen Angebot besteht und welche Art der Durchführung von den Patienten präferiert wird (internetbasiertes videogestütztes Gruppenangebot vs. Präsenzgruppe). Weiterhin soll untersucht werden, welche Patientengruppen von einer solchen Intervention profitieren könnten und ob geschlechtsspezifische Unterschiede im Bedarf und den Präferenzen bestehen. Im Rahmen einer Querschnittstudie werden 350 erwachsene Patienten der Universitätsmedizin Greifswald mit onkologischer Erkrankung mittels Fragebogen befragt. Erhoben werden soziodemographische Daten, Daten zur Erkrankung wie die Tumorentität, der subjektive Belastungsgrad und die Schwere der Krebserkrankung sowie Daten zum Bedarf und den Präferenzen der Patienten in Bezug auf ein psychoonkologisches Nachsorgeprogramm. Auf Grundlage der in dieser Bedarfsanalyse erhobenen Daten soll ein internetbasiertes videogestütztes, gruppenpsychotherapeutisches Programm zur psychoonkologischen Nachsorge entwickelt und implementiert werden.

Quelle

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