Beschreibung der Studie

EIm Rahmen einer randomisiert-kontrollierten Pilotsudie wird Akupunktur als ergänzende Therapie bei akutem Tinnitus untersucht. Ziel ist die Überprüfung der Machbarkeit sowie von Effektstärken im Hinblick auf verschiedene subjektive und objektive Parameter (VAS, validierte Fragebögen, funktionelle Parameter). Eingeschlossen werden Patienten, die einen akuten Tinnitus leiden (< 3 MOnate). Die Patienten der Interventionsgruppe erhalten zusätzlich zur Routineversorgung 4 Akupunkturbehandlungen nach den Prinzipien der Trad. Chin. Medizin (TCM). Die Patienten der Kontrollgruppe erhalten Routineversorgung.

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Studiendetails

Studienziel Visuelle Analogskala (VAS) zur Einschätzung der Tinnitus-Schwere direkt nach der letzten Akupunktursitzung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universität Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Tinnitus seit < 3 Monate

Ausschlusskriterien

  • schwere akute Erkrankung
  • mangelnde Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Tinnitus-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Tinnitus ist definiert als eine subjektive Wahrnehmung von Lärm ohne morphologische Korrelation, die mehr als 18% der Bevölkerung in den Industrieländern betrifft. Bisher gibt es nur wenige Studien, die die Wirksamkeit der Akupunktur in der Tinnitusbehandlung untersuchen, von denen keine akuten Tinnitus (<3 Monate) enthalten. Das Ziel dieser Pilotstudie ist es, die Machbarkeit in Bezug auf die Rekrutierung und die Einhaltung der Akupunktur nach den Prinzipien der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bei Patienten mit akutem Tinnitus zu erforschen und Effektgrößen auf mehrere subjektive und objektive Ergebnisse innerhalb eines randomisierten kontrollierten Designs zu erfassen. Patienten werden über die HNO-Universitätsklinik heidleberg sowie niedergelassene Praxen rekrutiert. 50 Patienten werden zufällig der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe zugeordnet. Patienten in der Interventionsgruppe erhalten neben der üblichen Versorgung vier Akupunkturbehandlungen nach TCM-Prinzipien. Die Kontrollgruppe erhält Routineversorgung ohne zusätzliche Akupunktur. Die Patienten können ihre Medikemente während des Interventionszeitraumes beibehalten, der Medikementenverbrauch wird dokumentiert. Vor (t0) und nach 4 Akupunkturbehandlungen (t1) werden die Tinnitus-Schwere mit VAS-Scores (Visual Analoge Scale) sowie den standardisierten und validierten Tinnitus-Fragebögen TFI und Mini TQ-12 beurteilt. Diese subjektiven Parameter werden durch Ton-Audiometrie vor und nach der Akupunktur ergänzt. Die explorative Datenanalyse wird mit dem Wilcoxon-Mann-Whitney-Test durchgeführt, um die Interventions- und Kontrollgruppe zu vergleichen.

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