Beschreibung der Studie

Die Diagnose "Alzheimer" kann im ambulanten klinischen Setting oft nicht mit Sicherheit gestellt werden. Eine falsch-positive Diagnose kann jedoch zu einer unwirksamen, den Patienten und das Gesundheitssystem unnötig belastenden Behandlung führen. Bei einer falsch-negativen Diagnose kann dem Patienten eine wirksame Behandlungsoption vorenthalten werden, und es können vermeidbare Pflegekosten entstehen. Eine frühzeitige Detektion der Patienten, bei denen die Verdachtsdiagnose der Alzheimer-Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigt bzw. ausgeschlossen werden kann, könnte das Auftreten alltagsrelevanter Störungen durch frühzeitige adäquate Therapiemaßnahmen verzögern bzw. die Lebensqualität durch Ausräumen der belastenden Unsicherheit erhöhen sowie inadäquate derzeitige Therapiemaßnahmen vermeiden. In der S3-Leitlinie wird zur Diagnosesicherung eine zusätzliche Diagnostik nach Biomarker-Kriterien empfohlen. Studienteilnehmer sind Patienten mit milden kognitiven Störungen, bei denen nach klinischer Diagnostik die Diagnose Alzheimer wahrscheinlich ist. Untersucht werden soll, wie oft sich die klinische Diagnose von der Diagnose nach Biomarker-Diagnostik unterscheidet, sowie der Einfluss einer frühzeitigen sicheren Diagnose auf das Therapiemanagement, den Krankheitsverlauf und die Versorgungskosten. Folgende Hypothesen liegen dem zugrunde: 1.Erhöhung der Sicherheit bei der Bestimmung der zugrunde liegenden Ursache für kognitive Beeinträchtigungen unter Hinzuziehung der Diagnostik nach Biomarker-Kriterien 2.Früherkennung der zugrunde liegenden Ursache für kognitiven Beeinträchtigungen 3.Verbesserung der Differenzialdiagnostik der verschiedenen Demenzformen 4.Gezieltes, indikationsgerechtes Therapiemanagement durch frühzeitige sichere Diagnose

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Studiendetails

Studienziel Prozentanteil der Patienten, bei denen sich die Diagnose nach Diagnostik nach Biomarker-Kriterien von der klinischen Diagnose unterscheidet
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 41
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Piramal Imaging Ltd.

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene Personen im Alter ≤ 75 Jahren
  • Patienten mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) oder leichter Demenz (MMST ≥ 20 Punkte oder DemTect ≥ 9 Punkte) mit Verdacht auf Alzheimer-Demenz (Hachinski-Test < 4 Punkte)
  • Eine weiterführende, leitliniengerechte Diagnostik mit Biomarkern wird vom behandelnden Arzt empfohlen.
  • Der Patient nimmt freiwillig an der Studie teil und gibt die schriftliche Zustimmung zur Verwendung seiner pseudonymisierten Patientendaten.

Ausschlusskriterien

  • Früherer Amyloid-PET-Scan mit vorhandenem Untersuchungsergebnis
  • Gleichzeitige Teilnahme an einer klinischen Prüfung von krankheitsmodifizierenden The-rapien bei Alzheimer-Krankheit
  • Schwere Depression (GDS > 10 Punkte)
  • Das Vorliegen einer neurologischen Erkrankung, die häufig mit einer Demenz assoziiert ist, z. B. Parkinson Erkrankung.
  • Signifikante Abweichungen im Ergebnis der körperlichen Untersuchung, Vitalfunktionen und Laboruntersuchung, die eine weitere Untersuchung bzw. Behandlung erfordern
  • Abhängigkeitserkrankungen (z.B. Benzodiazepin, Alkohol)
  • Einnahme von kognitiv beeinträchtigenden Medikamenten
  • Schwerwiegende Erkrankung, die eine Teilnahme über den gesamten Beobachtungszeit-raum verhindern könnte
  • Lebt in einem Pflegeheim
  • Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Einfluss einer frühzeitigen sicheren Diagnose mithilfe der in den S3-Leitlinien empfohlenen diagnostischen Maßnahmen nach klinischen und Biomarker-Kriterien auf den Patienten und den behandelnden Arzt bezüglich Patientenmanagement (Therapieplan) und andere patientenrelevante Behandlungsergebnisse bei kognitiven Störungen unklarer Ätiologie

Quelle

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