Beschreibung der Studie

Die Nervenzellen des Gehirns sind in Form einer Art „Netzwerk“ organisiert, d.h. bestimmte Regionen des Gehirnes stehen mit bestimmten anderen Regionen in enger Verbindung. Es ist bekannt, dass sich bei der Alzheimer-Erkrankung krankhafte Eiweißverklumpungen im Gehirn finden (in mikroskopisch kleiner Form). Man nimmt an, dass diese Eiweißverklumpungen die Funktion des Gehirn-„Netzwerkes“ beeinträchtigen. In dieser Studie soll daher untersucht werden, wie sich das Ausmaß dieser Eiweißverklumpungen auf die Funktion der Netzwerke innerhalb des Gehirns auswirkt, indem wir zusätzlich Gen-Umwelt-Interaktionen berücksichtigen werden. Um diese Frage zu beantworten nutzen wir verschiedene bildgebenden Verfahren, d.h. Methoden mit welchen man Veränderungen und Funktion des Gehirns in Form von Bildern analysieren kann, die von außen d.h. „nicht-invasiv“ aufgenommen werden können. Unsere Klinik verfügt bei den aufgeführten Untersuchungstechniken über eine fundierte Erfahrung. Die Studie soll primär das Wissen um die Beteiligung der krankhaften Veränderungen im Gehirn in Korrelation mit dem klinischen Schweregrad der Alzheimer-Krankheit erweitern. Sie selbst benötigen keinerlei Vorkenntnisse. Die Untersuchungsgänge werden Ihnen zu Beginn des Versuchs ausführlich erklärt werden. Die Studie wird in Zusammenarbeit der Kliniken für Nuklearmedizin, für Neurologie und Psychiatrie der Uniklinik Köln und dem Max-Planck-Institut für Metabolismusforschung durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Primärers Studienziel: 1. Um die Präsenz / Lage der Tau-Pathologie Querschnitt und längs in frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit zu dokumentieren 2. Um zu beurteilen, ob sich die Tau-Pathologie im Laufe der Zeit an bestimmten funktionalen Netzwerken des Gehirns ausdehnt 3. Um zu untersuchen, ob die Expansion der Tau-Pathologie zu einer fortschreitenden Dysfunktion der betroffenen funktionalen Gehirnnetze führt. 4. Die Vereinigung zwischen zerebraler Tau-Pathologie und kognitivem Niedergang zu erforschen. 5. Um zu erforschen, wie die Amyloid-Pathologie und die Tau-Pathologie miteinander verknüpft sind Studienendpunkte: Primäre Endpunkte: • Ausmaß der Tau-Pathologie im Gehirn im Querschnitt und Veränderung in Längsrichtung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Wichtige Einschlusskriterien
  • HC-Gruppe
  • Alter> 50 Jahre
  • Subjektiv unbeeinträchtigte kognitive Leistung
  • Kognitive Prüfung innerhalb der Altersnorm
  • Unbeeinträchtigt in den Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Clinical Dementia Bewertung (CDR): 0
  • SCD-Gruppe
  • Subjektive Abnahme der kognitiven Leistung, wie vom Studienteilnehmer berichtet
  • Klinische Dementia Bewertung (CDR): 0
  • MCI Gruppe
  • Erfüllt Kriterien der amnestischen MCI: 1,5 Standardabweichungen unterhalb der Altersnorm in VLMT.
  • Unbeeinträchtigt in Aktivitäten des täglichen Lebens (Bayer ADL ≤ 5)
  • Clinical Dementia Rating (CDR) von 0,5
  • DAT-Gruppe
  • 1 Alter> 50 Jahre
  • 2 Demenz nach ICD-10-Kriterien mit Beeinträchtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens.
  • 3 Diagnose der wahrscheinlichen Demenz des Alzheimer-Typs nach NINCDS-ADRDA-Kriterien
  • 4 Clinical Dementia Rating (CDR) von ≤2

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss
  • HC-Gruppe
  • Jede Strahlenbelastung in den letzten 10 Jahren für wissenschaftliche oder therapeutische Zwecke
  • SCD-Gruppe
  • MCI Gruppe
  • Erfüllt Kriterien für eine Demenz (ICD-10-Kriterien).
  • Andere Störungen, die potentiell für den kognitiven Abfall verantwortlich sind (z. B. zerebrovaskuläre Störung, Parkinson-Krankheit)
  • DAT-Gruppe
  • Erfüllt Kriterien für andere Formen der Demenz als der Alzheimer-Typ

Adressen und Kontakt

Nuklearmedizin, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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