Beschreibung der Studie

Bei 200 Patienten, die sich einer geplanten Herzoperation unterziehen müssen, soll die Gabe von Schmerzmitteln während der Operation anhand des Pupillendurchmessers gesteuert werden. Dadurch soll es möglich sein, den Medikamentenverbrauch zu senken und den Patienten nach der Operation den Beatmungsschlauch schneller zu entfernen, als den Patienten, die die Schmerzmittel nach dem üblichen Schema anhand klinischer Werte und Beobachtungen bekommen. Zusätzlich soll es durch die Reduktion der Schmerzmittel während der Operation zu weniger postoperativer Übelkeit und Erbrechen kommen.

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Studiendetails

Studienziel • Herzchirurgische Patienten mittels Pupillometrie gesteuerter intraoperativer Analgesie werden nach einer elektiven Herz-Operation postoperativ früher extubiert, als Patienten mit klinischgesteuerter Analgesie (ohne Pupillometrie). • Herzchirurgische Patienten mittels Pupillometrie gesteuerter intraoperativer Analgesie erleiden nach einer elektiven Herz-Operation postoperativ eine geringere Rate an postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV), als Patienten mit klinisch-gesteuerter Analgesie (ohne Pupillometrie).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin; Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Freiwilligkeit; präoperativ erteiltes, schriftliches Einverständnis; elektive Operation unter Anwendung der HLM oder TAVI (transapikaler Aortenklappenersatz); ausreichende Deutschkenntnisse, 18 Jahre alt

Ausschlusskriterien

  • lt; 18 Jahre; Widerruf der Einwilligungserklärung, Wunsch nach Abbruch; Angestellte des Prüfarztes oder der Einrichtung, unter dessen bzw. deren Leitung an der Durchführung dieser klinischen Prüfung oder anderer Studien beteiligt sind; gleichzeitige Teilnahme an AMG-Studie; Notfalleingriff; Glasauge; Anisokorie, nicht-behandelte Hypertonie, Diabtes mellitus HbA1C >8.5%, regelmäßige Einnahme von Opioiden oder Antidepressiva, Anwendung von Topika am Auge, psychiatrische Vorerkrankung.
  • Sekundär. BDI > 20 Punkte, frühe postoperative Komplikationene, intraoperativ Atropin/ MCP/DHB, intraopertaive hypothermie < 32°C.

Adressen und Kontakt

BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil, Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin, Bochum

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Patienten mit elektivem kardiochirurgischem Eingriff soll die intraoperatvie Opioidgabe anhand der Pupillometrie gesteuert werden (Gruppe Pupillometrie), verglichen zu ansonst klinischer Steuerung der analgetischen Medikation intraoperativ (Kontrollgruppe). Durch einen reduzierten intraoperativen Verbrauch an Opioiden könnte die Zeit zur postoperativen Extubation verkürzt und zudem die Inzidenz an posteropativer Nausea und Vomiting reduziert werden. Insgesamt werden für diese prospektive Studie ca. 200 Patienten rekrutiert und in die beiden Gruppen verblindet und randomisiert eingeteilt.

Quelle

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