Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht die Flüssigkeitsbilanz in zwei Patientengruppen, die einer herzchirurgischen Operation unterzogen wurden. Dabei unterscheiden sich die Patientengruppen in der unterschiedlichen Füllungszusammensetzung der Herz-Lungen-Maschine. Es wird der Frage nachgegangen, ob dies einen Einfluss auf die Flüssigkeitsbilanz der Patienten hat und das operative Ergebnis.

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Studiendetails

Studienziel Perioperative Flüssigkeitsbilanz von Einleitung der Narkose bis 48 Stunden postoperativ
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum MünsterKlinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Herzchirurgische Operation unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine mit kristalloidem HLM-Priming (Studiengruppe 1: 03.09.2014 bis 26.02.2015) und kolloidalem HLM-Priming (Studiengruppe 2: 27.02.2015 bis 30.08.2015)

Ausschlusskriterien

  • Inkonsistente Datenlage

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Angina Pectoris-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Diese, auf einer retrospektiven Datenanalyse basierende, Studie klärt die Frage, ob der Zusatz eines kolloidalen Volumenersatzmittels (Hydroxyethylstärke 130/0,4) zum Primingvolumen der Herz-Lungen-Maschine bei herzchirurgischen Patienten einen Einfluss auf die perioperative Flüssigkeitsbilanz hat. Zu diesem Zweck werden die Bilanzen aller Patienten, die mit rein kristalloidem Primingvolumen behandelt worden sind, mit denen verglichen, die einen Zusatz in Form von HAES 130/0,4 von 500ml enthielten. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass positive Flüssigkeitsbilanzen das klinische Outcome bei operativen Patienten verschlechtern, sodass intensiv nach therapeutischen Strategien gesucht wird. Diese Studie soll zeigen, ob ein kolloides Primingvolumen die Flüssigkeitsbilanz positiv beeinflusst.

Quelle

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