Beschreibung der Studie

Aufgrund des demographischen Wandels steigt die Zahl der Patienten, die unter einer oder mehreren chronischen Erkrankungen leiden und infolgedessen auf eine komplexe medizinische und soziale Versorgung angewiesen sind. Die notwendigen Wechsel zwischen verschiedenen Versorgungsinstitutionen erfordern eine umfangreiche Organisation, um aus medizinischer, finanzieller und persönlicher Sicht zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Hierzu ist die Entwicklung einer wertebasierten, patientenzentrierten Versorgung sinnvoll. Im Rahmen von CoRe-Net wird für die Modellregion Köln ein Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung aufgebaut. Ziel ist es, den Austausch sowie die Forschung und Entwicklung innovativer, wertebasierter Versorgungsformen zu fördern. Die Etablierung des Netzwerkes erfolgt zunächst anhand von drei Projekten, wobei das hier vorgelegte MenDis-CHD eines dieser Projekte ist. MenDis-CHD hat das Ziel, die Versorgungsqualität von Patienten, die an einer Erkrankung des Herzens, die durch Engstellen in den Herzkranzgefäßen verursacht wird, und einer begleitenden psychischen Störung leiden zu analysieren.

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Studiendetails

Studienziel Analyse der Versorgungsqualität von Patienten, die an einer KHK und einer komorbiden psychischen Störung leiden. Detektion etwaiger Barrieren einer leitlinienbasierten Versorgung, Verstehen von Hintergründen. Dabei wird patienten- und angehörigenseitig ein besonderer Fokus auf geschlechts- und altersspezifische Faktoren gelegt. Auf Seiten der Gesundheitsversorger sollen auch organisationsspezifische Besonderheiten erfasst werden. Mit den gewonnenen Ergebnissen sollen Hinweise für Veränderungen in Richtung einer stärker patientenzentrierten Versorgung gegeben werden. Dies soll der erste Schritt zu einer wertebasierten Versorgung bei Patienten mit somatisch-psychischer Komorbidität sein.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 830
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene Patienten mit klinisch manifester KHK (d.h. Zustand nach stabiler oder instabiler Angina Pectoris, akutem Koronarsyndrom, nach perkutaner Koronarintervention und nach einer Bypassoperation). Ungefähr 50% der Gesamtanzahl der Probanden sollen weiblich sein. Ungefähr 30% sollen ein linksventrikuläres Auswurfsvolumen von ≤ 40% besitzen und damit eine Herzinsuffizienz aufweisen (Curtis et al., 2003).
  • Angehörige dieser Patienten
  • Die Probanden müssen Deutsch als Muttersprache sprechen oder über angemessene deutsche Sprachkenntnisse verfügen inkl. Lesefähigkeit
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Schriftliches Einverständnis zur Teilnahme an der Studie

Ausschlusskriterien

  • Alter unter 18 Jahre
  • Unzureichende Deutschkenntnisse
  • Hochgradig instabile körperliche und seelische Verfassung (e.g. schwere Herzinsuffizienz, instabile Angina pectoris, schwere andersartige körperliche Erkrankung, akute Suizidalität, delirantes Syndrom, ausgeprägte Demenz)

Adressen und Kontakt

kardiologische Rehabilitationsklinik, Köln

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Praxis, Köln

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Klinik, Köln-Merheim

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Universitätsklinikum, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Psychische Störungen wie u.a. Depression, Angststörungen oder kognitive Beeinträchtigungen sind bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) häufig und hoch relevant. Eine psychische Komorbidität führt sowohl bei den Patienten als auch bei ihren Angehörigen zu einem hohem Leidensdruck, wodurch auch die Wahrscheinlichkeit negativer Outcomes im Bereich der KHK erhöht wird. Aktuelle Leitlinien empfehlen deshalb eine angemessene Diagnostik und Behandlung komorbider, psychischer Störungen. Allerdings ist der Umsetzungsgrad dieser Empfehlungen im klinischen Alltag weitgehend unbekannt. Persönliche Erfahrungen von Patienten und Ärzten legen nahe, dass der Grad sehr gering ist. MenDis-CHD hat das Ziel, die Versorgungsqualität von Patienten, die an einer KHK und einer komorbiden psychischen Störung leiden, zu analysieren. Etwaige Barrieren einer leitlinienbasierten Versorgung sollen detektiert und hinsichtlich der Hintergründe verstanden werden. Dabei wird patienten- und angehörigenseitig ein besonderer Fokus auf geschlechts- und altersspezifische Faktoren gelegt. Auf Seiten der Gesundheitsversorger sollen auch organisationsspezifische Besonderheiten erfasst werden. Mit den gewonnenen Ergebnissen sollen Hinweise für Veränderungen in Richtung einer stärker patientenzentrierten Versorgung gegeben werden. Dies soll der erste Schritt zu einer wertebasierten Versorgung bei Patienten mit somatisch-psychischer Komorbidität sein.

Quelle

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