Beschreibung der Studie

Die Bewertung der Lehre durch Studierende in Form von end-of-course Evaluationen (in Münster z.B. durch das Online Tool “EVALuna”) sind weitverbreitete Methoden, die in vielen Institutionen als die primäre Basis der Messung der Effektivität der Lehre dienen und an deren Ergebnissen sich z.B. Geldzuweisungen für die Institute bemessen oder tenure track Positionen evaluiert werden. Die Evaluation von Lehre ist aber nicht unumstritten: Es wird vermutet, dass Studierende diese nutzen, um z.B. die Hochschullehrer zu belohnen, deren Kurse vielleicht sehr einfach sind und die diejenigen zu „bestrafen“, bei denen mehr Leistung gefordert wird (Babcock & Marks, 2010). Darüber hinaus nimmt man derzeit auch an, dass die Evaluationen durch die erwartete Beurteilung, die Studierende im Kurs erlangt haben, beeinflusst werden (Centra, 2003; Marsh, 1987; Mukherji & Rustagi, 2008; Sojka, Gupta, & Deeter-Schmelz, 2002). Weil Kursevaluationen mittlerweile so ausgiebig genutzt werden und für einige Lehrende mit Konsequenzen einhergehen können, ist es daher von essentieller Bedeutung eine Einsicht zu gewinnen, wie und warum die Studierenden ihre Evaluationen formulieren und welche Faktoren diese beeinflussen. Obwohl diese Frage wichtig und logisch erscheint ist die wissenschaftliche Basis zu diesem Thema überraschend dünn. Der Großteil der Studien sind validity studies aus den 1970er, 80er und 90er Jahren (e.g., Marsh, Fleiner, & Thomas, 1975; Marsh & Roche, 1997). Eine kleinere Anzahl jüngerer Studien hat sich mit der Wahrnehmung von Evaluation durch Studierende und Fakultäten beschäftigt (e.g., Mukherji & Rustagi, 2008; Sojka, Gupta, & Deeter-Schmelz, 2002) Auch ein aktueller systematischer Review war aufgrund der nicht ausreichenden Datenlage nicht in der Lage, Faktoren klar zu benennen, die die Evaluation der Kurse durch Studierende beeinflussen. Aus einer internen retrospektiven Analyse wissen wir, dass Kurse, bei denen sich die Studierenden wohlfühlen, unabhängig vom Lehrinhalt, besser bewertet werden. Die Fragestellung dieser Studie beschäftigt sich mit der Robustheit der Evaluation der Kurse durch die Studierenden. Wir möchten überprüfen, ob eine einfache Intervention wie das Bereitstellen von Schokolade oder anderen Süßwaren, die Evaluationsergebnisse eines Kurses signifikant beeinflussen kann.

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Studiendetails

Studienziel Evaluation des Lehrenden gemessen nach dem Kurs mit Hilfe eines Fragebogens
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Standardtherapie
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studierende
  • männlich/weiblich
  • Humanmedizin

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik, Münster

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