Beschreibung der Studie

Eine inidividuell angepasste Sportintervention sowie bei Bedarf Ernährungsintervention bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung und/oder Diabetes soll die Leistungsfähigkeit verbessern. Ziel ist es, durch die Intervention sämtliche Parameter zu verbessern um langfristig die Prognose zu beeinflussen.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2peak) gemessen in ml/kg/min zum Zeitpunkt 0 und nach 6 Monaten. Die Messung erfolgt mittels Spiroergometrie.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Techniker Krankenkasse

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Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Koronare Herzerkrankung und/oder Diabetes Mellitus

Ausschlusskriterien

  • Physische und psychiatrische Erkrankungen die mit körperlichem Training nicht vereinbar sind. Pflegestufe.

Adressen und Kontakt

Klinikum rechts der Isar, München

Ansprechpartner: Dr. Alessandra Boscheri

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Häufig gestellte Fragen

Regelmäßiges körperliches Training bei KHK hat positive Effekte auf bekannte kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen und abdominelle Adipositas. Die Kombination dieser Effekte ist für die Prognose ausschlaggebend. Durch regelmäßiges aerobes Ausdauertraining bei Patienten mit KHK wird die Leistungsfähigkeit deutlich verbessert (sowohl subjektiv als auch objektivierbar mittels Spiroergometrie). Eine trainingsinduzierte Verbesserung der VO2peak um 1,0ml/kg/min ist mit einer Abnahme der kardialen Mortalität um 8-10% assoziiert. Somit ist körperliche Aktivität ausschlaggebend für die Prognose von KHK-Patienten und ist im Rahmen von Sekundärpräventions-Programmen ein wichtiger Meilenstein. Das Programm "Sport als Therapie" umfasst körperliches Training, bei Bedarf Ernährungsberatungen sowie Motivationsschulungen. Primäres Ziel der Intervention ist die Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit. Weitere Ziele sind die Verbesserung von HbA1c, Bauchumfang, Lipidwerte, Blutdruck sowie weitere Parameter inklusive Lebensqualität.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien