Beschreibung der Studie

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Delphi-Umfrage mit dem Ziel einen internationalen Konsensus für ein oder mehrere Messinstrument(e) zur Erhebung von Veränderungen der Kopfschmerzsymptome bei Patienten mit chronischer Migräne in nicht-pharmakologischen Studien zu erreichen, sowie einen realistischen Cut-off Wert zu bestimmen, der für diese(s) Instrument(e) als klinisch relevant zu betrachten ist. Messinstrumente, wie z.B. das Blutdruckmessgerät oder Fragebögen, dienen der Bestimmung von Größen. Dazu werden im ersten Arbeitsschritt geeignete Messinstrumente (z.B. Kopfschmerztagebuch) für nicht-pharmazeutische Studien mittels systematischer Literaturrecherche identifiziert. Im zweiten Schritt sollen in Form einer Delphi-Umfrage vorhandene Messinstrumente aus nicht-pharmakologischen Studien von Experten aus der Kopfschmerzforschung und Patienten mit der Diagnose chronische Migräne auf ihre klinische Nützlichkeit beurteilt werden.

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Studiendetails

Studienziel Erreichung eines internationalen Konsensus für ein oder mehrere Messinstrument(e) zur Erhebung von Veränderungen der Kopfschmerzsymptome bei Patienten mit chronischer Migräne in nicht-pharmakologischen Studien und Bestimmung eines realistischen Cut-off Wertes, der für diese(s) Instrument(e) als klinisch relevant zu betrachten ist.
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universität Hamburg / Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Autoren, die Studien zu nicht-pharmakologischen Interventionen bei Migräne-Patienten durchgeführt haben
  • Betroffene (Patienten) mit der Diagnose einer chronischer Migräne
  • Mindestalter 18 Jahre

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Migräne-Studien.

Häufig gestellte Fragen

Das geplante Delphi-Survey soll nach den Empfehlungen von Hasson et al. (2000) und in Anlehnung an die Arbeit von Lüdtke et al. (2016) durchgeführt werden. Dazu werden im ersten Arbeitsschritt geeignete Messinstrumente für nicht-pharmazeutische Studien mittels systematischer Literaturrecherche identifiziert. Im zweiten Schritt sollen in Form einer Delphi Umfrage vorhandene Messinstrumente aus nicht-pharmakologischen Studien von zwanzig Experten aus der Kopfschmerzforschung und fünf betroffenen Migränepatienten beurteilt werden. Ziel der Studie ist es, mit Hilfe einer Delphi-Umfrage einen internationalen Konsensus für ein oder mehrere Messinstrument(e) zur Erhebung von Veränderungen der Kopfschmerzsymptome bei Patienten mit chronischer Migräne in nicht-pharmakologischen Studien zu erreichen, sowie einen realistischen Cut-off Wert zu bestimmen, der für diese(s) Instrument(e) als klinisch relevant zu betrachten ist.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien