Beschreibung der Studie

Die sogenannte Relaxometrie gehört heute zum Standardmonitoring in der Anästhesie. Mit ihr wird der Einsatz von muskellähmenden Medikamenten (nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien) überwacht. Diese wiederum werden zur Erleichterung gewisser Formen der Atemwegssicherung und zur Verbesserung der Bedingungen für den Operateur eingesetzt (z.B. Erschlaffung der Bauchdecke und dadurch verbesserte Sicht auf das OP-Gebiet). Der Effekt wird einerseits überwacht, um eine ausreichende Muskelrelaxation zu gewährleisten, andererseits, um sicherzugehen, dass am Ende einer Anästhesie ihre Wirkung vollständig aufgehoben ist. Klinischer Goldstandard ist die quantitative Relaxometrie mittels Accelerometrie. Hierbei wird in den allermeisten Fällen der Nervus ulnaris am Unterarm mit Strom gereizt (60 mA) und die Antwort des Daumens (Musculus adductor pollicis) in Form seiner Beschleunigung gemessen (z.B. TOF-Scan). Die Relaxometrie mittels TOF-Cuff benötigt zur Nervenstimulation keine Klebe-Elektroden, sondern hat diese in einer Blutdruckmanschette integriert. Es werden hiermit Nerven im Verlauf des Oberarms stimuliert und die Volumenzunahme des Oberarms durch die entsprechenden Muskelkontraktionen mittels Sensoren in der gleichen Blutdruckmanschette ebenfalls quantitativ gemessen. Patienten verschiedener Subgruppen werden mit Standardmonitoring (TOF-Scan) und zusätzlich der neuen Methode (TOF-Cuff) überwacht.

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Studiendetails

Studienziel Zeitspanne bis zur Anzeige vollständige Muskelrelaxation.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 140
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Anästhesie und IntensivmedizinKantonsspital Frauenfeld

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die eine Allgemeinanästhesie mit Muskelrelaxation benötigen. Eine Subgruppe (n=20) untersucht Kinder von 8-14 Jahren, eine andere (n=20) Patienten mit BMI > 30.

Ausschlusskriterien

  • Neuromuskuläre Erkrankungen.
  • Notfall-)Situationen, in denen das Anbringen des Zusatzmonitoring zeitkritisch wäre.

Adressen und Kontakt

Kantonsspital Frauenfeld, 8500 Frauenfeld; Switzerland

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Häufig gestellte Fragen

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Relaxometrie gehört zum modernen Anästhesiemontoring, um den Effekt von Muskelrelaxantien zu beurteilen. Goldstandard ist die Accelerometrie (zB Gerät TOF-Scan), meist ausgeführt durch Stimulation des N. ulnaris und Quantifizierung der Antwort des M. adductor pollicis. TOF-Cuff ist ein neues Relaxometer, das den Plexus brachialis am Oberarm mittels in einer Blutdruckmanschette verarbeiteter Elektroden stimuliert und die daraus entstehenden Kontraktionen der Oberarmmuskulatur quantifiziert. Wir vergleichen die beiden Methoden.

Quelle

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