Beschreibung der Studie

Ergebnisse kontrollierter Interventionsstudien zeigen, dass der Stoffwechsel nach der Nahrungsaufnahme (postprandialer Stoffwechsel) durch erhöhte Lipid- und Glucosekonzentrationen im Blut charakterisiert ist. Damit assoziierte sind Prozesse wie oxidativer Stress und systemische Entzündung. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind diese Prozesse maßgeblich an der Progression altersabhängiger Gefäßveränderungen und den Prozessen der Neurodegeneration beteiligt. Die Stärke und Dauer der postprandialen Reaktionen wird sowohl durch die Art und Menge der zugeführten Makronährstoffe bestimmt, sowie durch zugeführte Minor-Komponenten wie z.B. antioxidative Verbindungen. Aktuelle Interventionsstudien zeigen, dass auch durch Sport (insbesondere Ausdauersport) ein positiver Einfluss auf postprandiale Reaktionen genommen werden kann, der auch bereits bei einer akuten Trainingseinheit festzustellen ist. Insbesondere der postprandiale Anstieg an Triglyceriden im Blut scheint durch den Sport verringert zu werden, wobei unter anderem die Intensität der Trainingseinheit einen Einfluss auf die Effektstärke nehmen kann. Ziel der Untersuchung ist es, bei älteren Personen mit einem Risikophänotyp für kardiometabolische Erkrankungen, systematisch die akuten Effekte einer postprandialen, moderaten Bewegungseinheit, im Vergleich zu einer postprandialen Ruhephase, auf den postprandialen Stoffwechsel zu untersuchen. Die Effekte sollen nach Verzehr von zwei unterschiedlich zusammengesetzten Mahlzeiten erfasst werden. Hierzu wird eine Ernährungsstudie in einem randomisierten Crossover-Design durchgeführt. Zielgrößen der Intervention sind Parameter des Fett- und Glucosestoffwechsels sowie Biomarker der Gefäßfunktion und Entzündung. Die Zielgrößen werden nüchtern und nach der Nahrungsaufnahme gemessen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Parameter der endothelialen Funktion, der Inflammation, der Oxidation sowie des Lipid- und Glucosestoffwechsels; Messung nüchtern sowie postprandial 1,5-stündlich für einen Zeitraum von 4,5 Stunden
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 26
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universität Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Nichtraucher, Übergewicht bis Adipositas Grad 1 (BMI 27-34,9 kg/m2), viszerale Fettverteilung, Dyslipidämie, erhöhte Nüchtern-Plasmaglucosekonzentration, Prähypertonie oder Hypertonie Stadium 1

Ausschlusskriterien

  • Malabsorption Syndrom, unbehandelte Schilddrüsenerkrankung, gestörte Nierenfunktion, sekundäre Hypertonie, chronisches Leberleiden, Herz-Insuffizienz, stattgehabter Myokardinfarkt, Insulin-behandelter Diabetes mellitus, unbehandelter Diabetes insipidus, chronisch entzündliche Erkrankungen einschließlich Rheumatoide Arthritis, Tumorerkrankungen, regelmäßige Einnahme von Supplementen, Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch, Immunsuppression

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ergebnisse kontrollierter Interventionsstudien zeigen, dass der postprandiale Stoffwechsel durch Hyperlipidämie und Hyperglykämie/-insulinämie charakterisiert ist. Damit assoziierte sind Prozesse wie oxidativer Stress und Inflammation. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind diese Prozesse maßgeblich an der Progression altersabhängiger Gefäßveränderungen und den Prozessen der Neurodegeneration beteiligt. Die Stärke und Dauer der postprandialen Reaktionen wird sowohl durch die Art und Menge der zugeführten Makronährstoffe bestimmt, sowie durch zugeführte Minor-Komponenten wie z.B. antioxidative Verbindungen. Aktuelle Interventionsstudien zeigen, dass auch durch Sport (insbesondere Ausdauersport) ein positiver Einfluss auf postprandiale Reaktionen genommen werden kann, der auch bereits bei einer akuten Trainingseinheit festzustellen ist. Insbesondere die postprandiale Hyperlipidämie scheint durch den Sport verringert zu werden, wobei unter anderem die Intensität der Trainingseinheit einen Einfluss auf die Effektstärke nehmen kann. Ziel der Untersuchung ist es, bei älteren Personen mit einem Risikophänotyp für kardiometabolische Erkrankungen, systematisch die akuten Effekte einer postprandialen, moderaten Bewegungseinheit, im Vergleich zu einer postprandialen Ruhephase, auf den postprandialen Stoffwechsel zu untersuchen. Die Effekte sollen nach Verzehr von zwei unterschiedlich zusammengesetzten Mahlzeiten erfasst werden. Hierzu wird eine postprandiale Interventionsstudie in einem randomisierten Crossover-Design durchgeführt. Zielgrößen der Intervention sind Parameter des Lipid- und Glucosestoffwechsels sowie Biomarker der Endothelfunktion, Inflammation und Oxidation. Die Zielgrößen werden nüchtern und postprandial gemessen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.