Beschreibung der Studie

Die Studie soll die Wirksamkeit einer Übung zu Achtsamkeit beim Essen auf förderliches und problematisches Essverhalten bei Erwachsenen untersuchen. Hierbei werden den Teilnehmern mit Hilfe eines Videos Hintergründe und Durchführungen einer Übung zum nichtwertenden Gewahrwerden verschiedener Bedürfnisse (u.a. visuelle, auditiv etc.) bei der Nahrungsaufnahme, der sog. 9 Hunger-Übung, vermittelt. Es wird demnach der Frage auf den Grund gegangen, warum gegessen wird - auch wenn der Körper gerade keine Nahrung braucht. Probanden sollen im Rahmen einer zweiwöchigen Trainingsphase jeden Tag vor und nach einer selbst bestimmten Mahlzeit die verschiedenen „Hungerarten“ bestimmen und diese dokumentieren. Um mögliche Effekte zu untersuchen, sollen die Angaben der Trainingsgruppe zu drei Onlinebefragungen (vor und nach Beginn der Trainingsphase sowie 3 Monate nach Abschluss) mit einer Gruppe verglichen werden, die das Training zu einem späteren Zeitpunkt durchführt.

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Studiendetails

Studienziel Adaptives Essverhalten - Messzeitpunkte: prä, post, 3 Monats-follow up - Quantitative Erhebung (Online-Fragebogen)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Abteilung für BeratungspsychologUniversität Potsdam

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Verständnis der deutschen Sprache

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Universität Potsdam, Abteilung für Beratungspsychologie, Onlineerhebung - deutscher Sprachraum

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der vorliegenden Studie bildet die Erforschung der Wirkungsweise einer Übung zu Achtsamkeit beim Essen auf Kernaspekte problematischen Essverhaltens (emotionales & externales Essverhalten, erlebter Kontrollverlust) aber auch auf die Förderung adaptiver Strategien (achtsames & intuitives Essverhalten) mit Hilfe eines randomisierten Wartekontrollgruppen-Designs. Hierbei werden Probanden mit Hilfe eines Videos Hintergründe und Durchführungen einer Übung zum nichtwertenden Gewahrwerden verschiedener Bedürfnisse (u.a. visuelle, auditiv etc.) bei der Nahrungsaufnahme, der sog. 9 Hunger-Übung, vermittelt. Es wird demnach der Frage auf den Grund gegangen, warum gegessen wird - auch wenn der Körper gerade keine Nahrung braucht (Essen in Abwesenheit körperlichen Hungers; EAH). Ziel dieser Übung ist die Förderung eines besseren Verständnisses innerer Prozesse; es wird davon ausgegangen, dass Bewusstheit entgegen dem Einsatz von Automatismen (wie emotionalem oder externalem Essverhalten) zu sehen ist. Durch die erhöhte Bewusstheit soll somit eine erhöhte Selbstkontrolle beim Essverhalten gefördert werden, die langfristig helfen kann, automatischem und unkontrollierten Essen (sog. „Essanfällen“: Loss of Control Eating, LOC) und hiermit assoziierten Ess- und Gewichtsstörungen vorzubeugen (Bays, 2009). Probanden sollen im Rahmen einer zweiwöchigen Trainingsphase jeden Tag vor und nach einer selbst bestimmten Mahlzeit die verschiedenen „Hungerarten“ bestimmen und diese dokumentieren. Um mögliche Effekte zu untersuchen, sollen vor und nach Beginn der Trainingsphase sowie 3 Monate nach Abschluss drei Onlinebefragungen nach dem Mixed-Methods-Ansatz (quantitative und qualitative Anteile) erfolgen.

Quelle

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