Beschreibung der Studie

XoSoft ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission unterstützt wird und welches aktuell ein weiches Exoskelett für die unteren Extremitäten entwickelt, das Personen mit Mobilitätseinschränkungen, verursacht durch den Ausfall der sensorischen oder motorischen Funktion der unteren Extremitäten, unterstützen wird. Bereits existierende Exoskelette haben typischerweise eine rigide, harte, Struktur, welche sie schwer und sperrig machen und das Risiko für Druckstellen und Dekubitus stark erhöht. Im Gegensatz dazu wird XoSoft eine weiche, flexible und adaptierbare Struktur aufweisen. XoSoft wird aufgrund der zugrunde liegenden Materialien leicht sein. XoSoft dient, im Gegensatz zu existierenden Exoskeletten, nicht dazu, einen kompletten Ausfall der sensomotorischen Funktion zu ersetzen. XoSoft soll vielmehr die bestehende, aber verminderte Funktion massgeschneidert unterstützen. Dazu wird es aus verschiedenen Modulen (für das Fuss-, Knie- und Hüftgelenk) bestehen, die einzeln oder in Kombination getragen werden können. XoSoft ist ein benutzerzentriertes, weiches Exoskelett für die unteren Extremitäten, welches in vier Schritten (Alpha, Beta 1, Beta 2, Gamma) entwickelt wird. Die grundlegende Funktionalität dieser vier Prototypen soll in dieser Studie untersucht werden. Ziel: Das primäre Ziel der Studie ist die grundlegende Funktionalität der Prototypen des weichen Exoskeletts für die unteren Extremitäten zu bestimmen. Als sekundäre Ziele werden sowohl die Bewegungsabläufe, die Drehmomente und Muskelaktivität der unteren Extremitäten beim Gehen ohne das Exoskelett und mit dem Exoskelett gemessen, da diese Informationen für die Entwicklung der weiteren Prototypen wichtig ist. Pro Entwicklungsschritt werden drei gesunde Personen und je drei Personen mit folgenden Diagnosen rekrutiert: Gebrechlichkeit, Schlaganfall, inkomplette Querschnittlähmung. Die Testung verläuft bei jedem Entwicklungsschritt gleich. Die grundlegende Funktionalität wird in einem schriftlichen Bericht festgehalten. Die Körperbewegung (Kinematik) wird mittels 3-dimensionaler Bewegungsmessungerhoben, gleichzeitig wird die Muskelaktiviät mittels Oberflächen-EMG gemessen. Die Bodenreaktionskräfte werden mit einer Kraftmessplatte erfasst. Die statistische Auswertung erfolgt beschreibend.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist ein geschriebener Report zur Basis-Funktionalität der Prototypen. Dieser Report wird erstellt aufgrund der Fragebogen zu Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, gefühlter Erschöpfung und Druckstellen.
Status Teilnahme nur nach Einladung
Studienphase 1
Zahl teilnehmender Patienten 48
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Horizon 2020 of the European Union
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mini Mental State >24
  • Body Mass Index: 20-28 kg/m2
  • unterschriebener informed consent
  • einseitige Einschränkung (bei Patienten)
  • bei Schlaganfall-Patienten: Hauptdiagnose: chronischer Schlaganfall (>6 Monate); FAC Score 3-5
  • bei inkompletter Querschnittlähmung: Hauptdiagnose inkomplette Querschnittlähmung (>6 Monate), FAC Score 3-5
  • bei Gebrechlichkeit: 2 positive Kriterien für Gebrechlichkeit, FAC score 3-5

Ausschlusskriterien

  • akute muskuloskeletale, kardiopulmonale, oder neurologische Erkrankungen
  • Amputation
  • bei Gesunden: chronische muskuloskeletale, kardiopulmonale, oder neurologische Erkrankungen
  • bei Patienten: exzessive Spastizität in unteren Extermitäten, Bewegungseinschränkungen, welche alltägliche Bewegungen limitieren, Schmerzen, Unfähigkeit den Prototypen zu tragen

Adressen und Kontakt

Kantonsspital Winterthur, Winterthur

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Häufig gestellte Fragen

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XoSoft ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission unterstützt wird und welches aktuell ein weiches Exoskelett für die unteren Extremitäten entwickelt, das Personen mit Mobilitätseinschränkungen, verursacht durch den Ausfall der sensorischen oder motorische Funktion der unteren Extremitäten, unterstützen wird. Bereits existierende Exoskelette haben typischerweise eine rigide, harte, Struktur, welche sie schwer und sperrig machen und das Risiko für Druckstellen und Dekubitus stark erhöht. Im Gegensatz dazu wird XoSoft eine weiche, flexible und adaptierbare Struktur aufweisen. XoSoft wird aufgrund der zugrunde liegenden Materialien leicht sein. XoSoft dient, im Gegensatz zu existierenden Exoskeletten, nicht dazu, einen kompletten Ausfall der sensomotorischen Funktion zu ersetzen. XoSoft soll vielmehr bestehende aber verminderte Funktion massgeschneidert unterstützen. Dazu wird es aus verschiedenen Modulen (für das Fuss-, Knie- und Hüftgelenk) bestehen, die einzeln oder in Kombination getragen werden können. XoSoft ist ein benutzerzentriertes, weiches Exoskelett für die unteren Extremitäten, welches aus intelligenter Robotik und biomimetisch kontrollierter Aktuation besteht und connected health feedback und interface Eigenschaften hat. Intelligente Materialien und Textilien werden entwickelt um verschiedene Sensoren zu generieren. Biomimetische Kontrollalgorithmen identifizieren die Nutzerabsichten und bestimmen den Grad der Unterstützung, welcher XoSoft bietet. XoSoft wird in vier iterativen Schritten entwickelt und führt zu vier Prototyp-Generationen (Alpha, Beta 1, Beta 2, Gamma). Die grundlegende Funktionalität dieser vier Prototypen soll in dieser Studie untersucht werden. Jede Prototyp-Generation wird mit 3 Kontroll-Probanden (Gesund) und je drei für die folgenden Gruppen getestet: chronischer Schlaganfall, inkomplette Querschnittlähmung, Gebrechlichkeit. Dasselbe Testprotokoll wird für alle Prototypen angewendet. Ziel: Das primäre Ziel der Studie ist die grundlegende Funktionalität der Prototypen des weichen Exoskeletts für die unteren Extremitäten zu bestimmen. Als sekundäre Ziele werden sowohl die Bewegungsabläufe, die Drehmomente und Muskelaktivität der unteren Extremitäten beim Gehen ohne das Exoskelett und mit dem Exoskelett gemessen, da diese Informationen für die Entwicklung der weiteren Prototypen wichtig ist.

Quelle

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