Beschreibung der Studie

Die diabetische Retinopathie stellt die häufigste Ursache für Erblindung bei Menschen im erwerbsfähigen Alter in Europa dar. Eine effiziente und langwirksame Therapie der Erkrankung ist weiterhin nicht vorhanden. Zellen des angeborenen Immunsystems werden aktuell als Modulatoren der diabetischen Retinopathie und als ein mögliches Therapieziel diskutiert. Es gibt bisher jedoch nur wenige klinische Studien, die diese These und die zugrundeliegenden Mechanismen beim Menschen untersuchen. Ziel dieser Studie ist es daher, die molekularen und zellulären Mechanismen der Entwicklung der diabetischen Retinopathie genauer zu charakterisieren. Dazu werden wir die Immunzellen und das molekulare Mikromilieu in diabetischen und nicht-diabetischen Patientenproben untersuchen. Bindehautresektate, Vorderkammerproben, Narbenstränge und Glaskörperaspirate, die im Rahmen von medizinisch indizierten Netzhautoperationen in der Klinik für Augenheilkunde anfallen, werden nicht wie sonst üblich entsorgt, sondern untersucht. Patienten mit diabetischer Retinopathie und sich daraus ergebender Indikation zum netzhautchirurgischen Eingriff sind potentielle Teilnehmer und werden im Anschluss an die Aufklärung zur Intervention auf die Studie hingewiesen. In die Kontrollgruppe werden Patienten eingeschlossen, die aus anderweitig ergebener Indikation zur Netzhautoperation in der Klinik für Augenheilkunde behandelt werden. Nach Abschluss der Studie werden die gesammelten Proben entsorgt. Die Ergebnisse dieser Studie werden unser Verständnis zu der Entstehung der diabetischen Retinopathie erweitern und gegebenenfalls neue Therapieziele aufweisen.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist die Analyse des histologischen, immunhistochemischen, flowzytometrischen und molekulargenetischen Profils der Immunzellen im menschlichen Auge bei Patienten mit diabetischer Retinopathie.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit diabetischer Retinopathie (n=250) und nichtdiabetische Patienten, die aufgrund anderweitiger Indikation durch einen netzhautchirurgischen Eingriff versorgt werden (n=250, Patienten mit epiretinaler Gliose, Makulaforamen, rhegmatogener Ablatio oder Aderhauttumoren)

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit zusätzlicher Makulopathie (z.B. altersbedingter Makuladegeneration), erblichen Netzhauterkrankungen oder Uveitis am behandelten Auge

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Angesichts der steigenden Anzahl von Patienten mit Diabetes mellitus, ist die Erforschung der zugrundeliegenden Signalmechanismen von Komplikationskrankheiten für die Entwicklung neuer Behandlungsverfahren unerlässlich. Zellen des angeborenen Immunsystems werden aktuell als Modulatoren der diabetischen Retinopathie und als ein mögliches Therapieziel diskutiert. Ziel dieser Studie ist es daher, die molekularen und zellulären Mechanismen der Entwicklung der diabetischen Retinopathie genauer zu charakterisieren. Dazu werden wir die Immunzellen und das molekulare Mikromilieu in diabetischen und nicht-diabetischen Patientenproben mittels histologischer, immunhistochemischer, flowzytometrischer und molekulargenetischer Verfahren untersuchen. Bindehautresektate, Vorderkammerproben, Narbenstränge und Glaskörperaspirate, die im Rahmen von medizinisch indizierten Netzhautoperationen in der Klinik für Augenheilkunde anfallen, werden nicht wie sonst üblich entsorgt, sondern durch den Schwerpunkt für Experimentelle Ophthalmologie der Klinik für Augenheilkunde pseudonymisiert untersucht. Patienten mit diabetischer Retinopathie und sich daraus ergebender Indikation zum netzhautchirurgischen Eingriff sind potentielle Teilnehmer. In die Kontrollgruppe werden Patienten eingeschlossen, die aus sich anderweitig ergebener Indikation zur Netzhautoperation (Makulaforamen, epiretinale Gliose, rhegmatogene Ablatio oder Aderhauttumore) in der Klinik für Augenheilkunde behandelt werden.

Quelle

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