Beschreibung der Studie

Nach Konsum einer definierten Menge alkoholischer Getränke (Wodka), die zu einer BAK (Blutalkoholkonzentration) in Höhe von 0,8 Promille führen soll, wird - ggf. in Wiederholungsmessung - an vier Lokalisationen im menschlichen Gehirn (Stirnhirn, Stammganglien, Okzipitallappen und Kleinhirn) durch Vergleich mit Signalen bekannter Intensität die Ethanolkonzentration durch magnetresonanzspektroskopische Untersuchungen bestimmt. Diese Konzentrationen werden mit der BAK verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Messung der Ethanolkonzentration im Gehirn mittels Magnetresonanzspektroskopie am Ende der Alkoholeinnahme, ggf. Wiederholungsmessung am Ende der Messung aller vier Hirnareale (Stirnhirn, Stammganglien, Okzipitalrinde, Kleinhirn). Parallel Blutentnahmen zur Messung der BAK (Blutalkoholkonzentration), beginnend am Trinkende und in halbstündlichen Abständen über 3 Stunden
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 4
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gute Gesundheit, Alter ≥ 18 Jahre, des Deutschen in Sprache und Schrift mächtig, Einwilligungsfähigkeit, mindestens 2-tägige Alkoholabstinenz vor Versuchsbeginn

Ausschlusskriterien

  • wesentliche Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen, Leber- oder Nierenerkrankungen, psychische und/oder neurologische Erkrankungen, Suchtproblematik, Diabetes mellitus

Adressen und Kontakt

Institut für Rechtsmedizin, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Diese Studie dient dem magnetresonanzspektroskopischen Nachweis von Alkohol im Gehirn. Vor Beginn des Versuchs ist zunächst ein mindestens 2-tägiger Verzicht auf Alkohol vorgesehen. Die Abstinenz wird durch eine Nullprobe (Blut) überprüft. Der eigentliche Versuch beginnt mit dem Konsum von Wodka in einer anhand der Körpergröße und des Gewichts individuell ermittelten Menge, die zu einer Blutalkoholkonzentration in Höhe von 0,8 ‰ führt. Die Trinkzeit sollte 30 Minuten nicht überschreiten. Nach dem Trinkende findet eine Blutentnahme statt, bevor in einem Kernspintomographen die magnetresonanzspektroskopischen Messungen beginnen. Es sollen mehrere (höchstens vier) unterschiedliche Regionen des Gehirns auf das Vorhandensein von Alkohol untersucht werden: Stirnhirn, Stammkerne, Sehrinde und Kleinhirn. Diese Hirnareale spielen bei der Entfaltung der Alkoholwirkung im Gehirn eine wesentliche Rolle. Nach Abschluss eines ersten Untersuchungszyklus ist eine Wiederholungsmessung geplant. Zwischen den mangnetresonanzspektroskopischen Untersuchungen finden über einen Zeitraum von 3 Stunden alle ca. 30 Minuten Blutentnahmen statt (maximal 6).Die Blutproben werden auf die Konzentration von Ethanol hin untersucht. Auch bei den magnetresonanzspektroskopischen Untersuchungen ist die Ethanolkonzentration die interessierende Messgröße. Diese wird durch den Vergleich mit anderen Signalen ermittelt. Auf diese Weise können ohne invasive Maßnahmen die Ethanolkonzentrationen in verschiedenen Arealen des Gehirns ermittelt und miteinander sowie mit den Blutalkoholkonzentrationen verglichen werden. Die Untersuchungen sind für die Erforschung der alkoholbedingten Ausfallserscheinungen von großem Interesse.

Quelle

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