Beschreibung der Studie

Die operative Entfernung von Weisheitszähnen ist ein schmerzhafter Eingriff. Während der Operation werden normalerweise Schmerzmittel eingesetzt. Allerdings, konnte auch für Hypnose ein schmerzlindernder Effekt und ein geringerer Verbrauch an Schmerzmitteln bei einem solchen Eingriffs gezeigt werden. Jedoch ist die Studienlage noch unzureichend, da die Qualität der bisherigen Studien eher gering war. Wir werden zu Beginn eine Reihe von Einflussfaktoren für die Wirksamkeit der Hypnose miterheben (z.B. Erwartungen von Patienten), um damit genauer abschätzen zu können, welche Patienten am meisten profitieren.

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Studiendetails

Studienziel Schmerzstärke AUC (gleich nach Behandlung, 3 h nach Behandlung, Abend 1 Tag nach Behandlung, Abend 2 Tage nach Behandlung; gemessen mit numeric rating scale (NRS) von 0 zu 10)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 33
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Institut für komplementäre und integrative Medizin UniversitätsSpital Zürich

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Indikation für Weissheitszahnextraktion links und rechts, müssen im Besitz eines Smartphones sein und gute Deutschkenntnisse haben

Ausschlusskriterien

  • Psychische Dissoziationsprobleme (z.B. Schizophrenie, Borderlinstörung, Post Traumatische Stress Störung), aktueller Konsum von illegalen Drogen, Konsum von psychotropischen Drogen oder Opiaten

Adressen und Kontakt

Zahnarztpraxis Dr. Meyenberger, Wil

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Extraktion von dritten Molaren ist ein schmerzhafter Eingriff und diese medizinische Prozedur kann für die Prüfung der Wirksamkeit von schmerzreduzierenden Interventionen genutzt werden. Für eine Reduktion von Schmerzen bei der Extraktion von dritten Molaren gibt es auch Hinweise, dass Hypnose wirksam ist. Mit Hypnose hatten Patienten weniger Schmerzen während und nach der Operation. Auch der Verbrauch von Analgetika nach der Molarenextraktion war bei Patienten mit Hypnose geringer. Da die Qualität bisher vorliegender Studien eher gering war, möchten wir die Wirksamkeit von Hypnose in einem intraindividuellen Studiendesign untersuchen, damit interindividuelle Unterschiede in der Schmerzsensitivität berücksichtigt werden können. Diese monozentrische randomisierte kontrollierte Studie untersucht die Wirksamkeit von Hypnose bei Patienten mit einer beidseitigen Extraktion der dritten Molaren in einem intraindividuellen Design in dem auch die Erwartungen der Patienten und der Behandlungspräferenz vor der Intervention erfasst werden. Es werden 33 Patienten mit einer beidseitigen der dritten Molaren eingeschlossen. Patienten erhalten jeweils zwei Arten einer schmerzreduzierenden Intervention. Während einer Extraktion erhalten die Patienten zuerst Hypnose als zusätzliche Intervention (Dave Elman Technik) und eine reduzierte Menge von Anästhetika während der Molarenextraktion. Dies wird mit einer der der anderen Molarenextraktion mit der regulären Menge an Anästhetika verglichen, die an einem separaten Termin stattfindet. Die Reihenfolge, wann Hypnose angewendet wird (erste oder zweite Konsultation) wird zufällig zugeteilt und die Auswahl der Seite des Eingriffs je Konsultation (links, rechts) erfolgt ebenfalls zufällig. Primärer Outcome ist die Schmerzintensität nach der Extraktion (nach drei Stunden, am Abend und am Abend des zweiten postoperativen Tages). Sekundäre Outcomes sind die Schmerzselbstmedikation des Patienten und die bevorzugte Behandlungsform (mit vs. ohne Hypnose) nach beiden Konsultationen. Patienten werden eingeschlossen, wenn sie folgende Kriterien erfüllen: 1) Männliche oder weibliche Patienten mit dritten Molaren beidseitig mit der Indikation zu deren Entfernung; 2) Die Extraktion der dritten Molaren ist einem ambulanten Setting möglich; 3) Alter mindestens 16 Jahre; 4) Deutsche Sprachkenntnisse zur Beantwortung der Fragebögen; 5) Besitzer eines Mobiltelefons. Patienten mit psychischen Störungen, derzeitigem Gebrauch von Drogen, oder psychotropischen Medikamenten oder Opioiden werden ausgeschlossen.

Quelle

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