Beschreibung der Studie

Es soll das Auftreten von Verletzungen während der Vorbereitungs-und Wettkampfphase in Team-Sportarten evaluiert und Zusammenhänge auf das Auftreten von Verletzungen mit der körperlichen Leistungsfähigkeit überprüft werden. Insgesamt sollen Daten über vier Jahre einmal jährlich erhoben werden. Aus den Zusammenhängen sollen Vorhersagevariablen gebildet werden, damit evidenzbasierte Testverfahren und Trainingsprogramme ausgesprochen werden können.

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Studiendetails

Studienziel Jährliche Erhebung von Verletzung mittels dem Fragebogen von Theisen und Ko-Autoren (2007) über einen Zeitraum von fünf Jahren: Verletzungshäufigkeit, Verletzungsart, Verletzungslokalisation. Sportarten: junge Sportler, die Ballsportarten wie Fussball, Eishockey, (Uni-)hockey, Volleyball, Basketball, Handball betreiben
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Berner Fachhochschule, Departement Gesundheit, Disziplin Physiotherapie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • schützenswerte anamnestisch junge Sportler im Alter zwischen 18 und 40 Jahren, die keine akuten Beschwerden der Wirbelsäule und der Extremitäten haben

Ausschlusskriterien

  • Sportlerinnen, muskuloskelettale Beschwerden, Fieber, akute Infekte, Blutdruckmedikamente, Frakturen des der Wirbelsäule, Becken < 12 Monate, kardiale, neurologische, peripher vaskuläre Krankheitsbilder, Thrombosen.

Adressen und Kontakt

Berner Fachhochschule, Departement Gesundheit, Bern

Ansprechpartner: Dr. Slavko Rogan

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Häufig gestellte Fragen

Sportverletzungen und die darauffolgende Rehabilitation verursachen für das Gesundheitssystem hohe Kosten. Fussball steht mit 35.9 Wettkampfverletzungen pro 100 sportlichen Einsätzen an erster Stelle (Lamprecht, Fischer, & Stamm, 2014). In der Schweiz liegt die Anzahl der Verletzten im Verhältnis zur Anzahl der Ausübenden, bei Ballspielsportarten wie Fussball, Handball, Basketball, Rugby, American Football oder Faustball ein relativ hohes Verletzungsrisiko mit mehr als einer verletzten Person auf zehn Ausübende (Lamprecht et al., 2014). Bis dato fehlen epidemiologische Inzidenzdaten und Daten der körperlichen Leitungsfähigkeit von Leistungs- und Breitensportlern in der Schweiz, die zur Ermittlung des Trainingszustands vor und nach der Vorbereitungsphase und während und nach der Saison erhoben wurden, um Prädiktoren und Assessmentverfahren zur Präventionsempfehlung im Leistungssport- und Breitensportbereich zu bestimmen. Hinzu kommt, dass Studien postulieren, dass nur ein geringer Teil Rückmeldungen von Verletzungen geben. Dies führt zu einer Verzerrung von unfallzeitnahen Verletzungsdokumentation. Aus diesem Grund soll eine retrospektive und prospektive Observationsstudie durchgeführt werden. In dieser retrospektiven und prospektiven Observationsstudie soll eine grosse Anzahl von Sportlern eingeschlossen werden, um Zusammenhänge von Verletzungsursache mit dem aktuellen Trainingszustand (körperliche Leistungsfähigkeit wie Kraft, Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer, ...) die zu dem Zeitpunkt der Verletzung bestand, aufzuzeigen. Hieraus sollen dann Prädiktoren gebildet werden, um evidenzbasierte präventive Empfehlungen für die Durchführung von Assessments zur Erhebung und Trainingsprogramme zum Aufbau und Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit auszusprechen.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien