Beschreibung der Studie

Dies ist eine wissenschaftliche Studie, bei der untersucht werden soll, ob durch eine regelmäßige Anwendung von Ultraschalluntersuchungen bei Patienten auf der Intensivstation Vorteile in der Behandlung entstehen. Diese Studie hat sich zum Ziel gesetzt, einen neuen Ablauf der Ultraschalluntersuchung zu etablieren, mit dem der Intensivarzt frühzeitig krankhafte Zustände erkennen kann, um dann entsprechend darauf reagieren zu können. Der Ablauf dieser Studie stellt für den teilnehmenden Patienten keine gesundheitliche Gefahr dar. Ultraschallwellen sind nicht schädlich für den menschlichen Körper. Die Untersuchung wird nur von einem Arzt durchgeführt, der eine Zusatzqualifikation für Ultraschalluntersuchungen besitzt. Solange der Patient auf der Intensivstation liegen muss, wird am Aufnametag sowie am dritten, sechsten, zehnten und fünfzehnten Tag der Aufnahme eine Ultraschalluntersuchung der Lunge, des Herzens, des Bauches und der Gefäße durchgeführt. Sollten in diesen Untersuchungen krankhafte Zustände entdeckt werden, wird dem behandelnden Intensivarzt sofort der Befund erläutert, damit dieser bei Notwendigkeit darauf reagieren kann. Ultraschalluntersuchungen sind ein altbekanntes und etabliertes Verfahren, um krankhafte Zustände sichtbar zu machen, das jedoch aufgrund fehlender Kapazitäten und anderen organisatorischen Gründen nicht immer regelmäßig angewendet werden konnte. Die Untersuchung erfolgt in Rückenlage oder in Seitenlage. Vor und nach der Untersuchung muss nichts Besonderes beachtet werden.

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Studiendetails

Studienziel - Häufigkeiten von Therapieänderungen nach Durchführung des FESP-ICU Protokolls (Aufnahmetag und intensivstationäre Verweiltage 3, 6, 10 und 15) - Inzidenzen/Ausmaß und Häufigkeiten der sonographisch erfassbaren (pathologischen) Befunde an allen Untersuchungstagen - Nützlichkeit der durchgeführten Untersuchungen (Fragebogen) getrennt nach Intensivvordergrund- und Intensivhintergrundarzt
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 111
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Konsekutive Patienten, die auf zwei anästhesiologisch geführte Intensivstationen aufgenommen werden

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Studieneinwilligung
  • Palliative Behandlung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Optimierung und kontinuierliche Anpassung der Therapie von Patienten auf der Intensivstation mittels „focused assessment of sonographic pathology in intensive care unit patients“. Ziel der Studie ist es zu zeigen, dass durch eine routinemäßige sonographische Untersuchung eines Intensivpatienten Pathologien und Zustandsbeschreibungen erfasst werden können, die unmittelbare Änderungen des Therapieplanes zur Folge haben. Dabei soll eine neue Untersuchungsabfolge gemäß des „FASP-ICU“-Konzeptes evaluiert werden. Um den Erfolg einer grundlegenden und routinemäßigen sonographischen Evaluation zu messen, möchten wir primär die Häufigkeit von Therapieänderungen im Hinblick auf den sonographischen Befund betrachten. Sollte ein Patient nach einer sonographischen Beurteilung mit dem Ergebnis einer reduzierten kardialen linksventrikulären Ejektionsfraktion weniger intravenöse Flüssigkeitssubstitution erhalten und/oder wird für ihn ein Kalium-Zielwert definiert, um kardialen Rhythmusstörungen präventiv zu begegnen, würde dies als eine bzw. zwei Therapieplanänderungen erfasst werden. Gleichzeitig sollen die Inzidenzen von pathologischen Befunden bei der FASP-Untersuchung in einem Kollektiv aus Intensivpatienten dokumentiert und evaluiert werden. Ebenfalls erhoben wird die subjektive Einschätzung der behandelnden Intensivärzte über die Nützlichkeit der erhobenen Parameter.

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