Beschreibung der Studie

In dieser klinischen Studie soll das Metastasierungsverhalten sowie das örtliche Wiederauftreten von bösartigen Tumoren bei Unterlippenkarzinomen zurückblickend im Zeitraum von 2006 bis 2016 untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Auftreten eines Rezidivs und von sekundären Metastasen nach operativer Tumorentfernung.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 69
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinikum Oldenburg, MKG Chirurgie und plastische Operationen

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Plattenepitheliale Karzinome der Unterlippe (C44.0). 01.01.2006-31.12.2016

Ausschlusskriterien

  • Tumoren in anderen Lokalisationen, andere Tumorentitäten, Zweitkarzinome, primär bestrahlte oder mit Chemotherapie therapierte Patienten

Adressen und Kontakt

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Unterlippenkarzinome gehören nach derzeitiger wissenschaftlicher Literatur insgesamt zu den Mundhöhlenkarzinomen. Diese unterscheiden sich jedoch in ihrem biologischen Verhalten von ihnen sowie anderen Malignomen der Gesichtshaut und es besteht daher dringender wissenschaftlicher Nachforschungsbedarf. Die aktuellen Leitlinien empfehlen – wie bei den Mundhöhlenkarzinomen- eine radikale Tumorentfernung mit freien Resektionsrändern sowie bei klinisch und radiologisch auffälligem Halsbefund eine elektive Lymphknotenausräumung. Eine postoperative Radiatio sollte bei fortgeschrittener T-Kategorie (T3/T4), knappen oder positiven Resektionsrändern, perineuraler Invasion, Gefäßinvasion und/oder Lymphknotenbefall erfolgen. Diese klinisch retrospektive Studie soll das Metastasierungsverhalten von Unterlippenkarzinomen anhand vorhandener hiesiger klinikinterner klinischer und patientenbezogener Daten im Zeitraum von 2006 - 2016 evaluieren. Hierbei wird untersucht wie hoch die Metastasierungsrate bei Unterlippenkarzinome ist, in welche Level diese metastasieren, wie hoch das Metastasierungsrisiko in Abhängigkeit der T-Kategorie, des Differenzierungsgrades, der Lokalisation, ggf. von weiteren Faktoren (Knochen- Gefäßinvasion) ist und in wieweit eine einseitige oder beidseitige elektive Lymphnotenausräumung indiziert ist.

Quelle

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