Beschreibung der Studie

Sowohl die Aortenklappenstenose als auch das Vorhofflimmern treten besonders häufig bei älteren multimorbiden Patienten auf. Zur Behandlung der Aortenklappenstenose hat sich in den letzten Jahren die TAVI (Transkatheter-Aortenklappenimplantation) für diese Patienten weltweit etabliert. Ist jedoch ein Patient von beiden Krankheiten betroffen, existiert bis heute keine Behandlungsempfehlung zur optimalen postprozeduralen gerinnungshemmenden Therapie. Im Rahmen der zunehmenden TAVI-Eingriffe stellt die Behandlung der Patienten mit VHF eine besondere Anforderung im klinischen Alltag dar. Hauptziel dieser retrospektiven Arbeit war es, den Einfluss des VHF auf die Mortalität und das Auftreten von Blutungs-, vaskulären- sowie zerebrovaskulären Komplikationen nach TAVI zu untersuchen. Darauf aufbauend ist die Entwicklung einer einheitlichen therapeutischen Behandlungsstrategie geplant.

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Studiendetails

Studienziel Blutungskomplikationen, cerebrovaskuläre Ereignisse, vaskuläre Komplikationen und Mortalität werden anhand den VARC-Kriterien retrospektiv erfasst und ausgewertet. Ereignisse werden vor der Implantation und im Zeitverlauf nach 30 Tagen, 3, 6, 9 und 12 Monaten erhoben.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit erfolgreicher TAVI Implantation.
  • Es werden Daten von Patienten retrospektiv ausgewertet, die von 2010-2017 behandelt wurden.

Ausschlusskriterien

  • Nicht erfolgreiche TAVI Implantation oder Konversion zur Herzoperation.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie, Magdeburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) hat sich als Therapiemethode der Wahl bei Hochrisiko- und inoperablen Patienten mit schwerer symptomatischer Aortenklappenstenose etabliert und zeigt sich dem konventionellen Aortenklappenersatz bei Patienten mit intermediärem Operationsrisiko als ebenbürtig. Bei einem hohen Anteil der TAVI-Patienten besteht Vorhofflimmern (VHF), sodass postprozedural zusätzlich zu der plättchenhemmenden Therapie eine orale Antikoagulation (OAK) erforderlich ist. Diesbezüglich existieren bis zum jetzigen Zeitpunkt keine einheitlichen, evidenzbasierten Empfehlungen. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss des VHF auf die Mortalität und das Auftreten von Komplikationen anhand der VARC-2 Kriterien nach TAVI zu untersuchen sowie die postprozedurale Gerinnungshemmungstherapie bei Patienten mit VHF zu evaluieren. Bei dieser Studie handelt es sich um retrospektiver Datenauswertung von in der Routine erhobenen Patientendaten.

Quelle

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