Beschreibung der Studie

Ziel des Vorhabens ist für Patienten, welche sich einer chirurgischen Hüftluxation unterziehen müssen, ein optimales Rehaprogramm zu entwickeln. Bis jetzt starten die Patienten nach der dritten Woche mit der Therapie und führen dann einen Muskelaufbau mit Fokus auf die Hüftabduktionsmuskulatur durch. Begleitend dazu sind sie auf dem Fahrradergometer. Es soll nun untersucht werden, inwiefern sich die Entwicklung der Hüftabduktionsmuskulatur durch gezielte Rumpfübungen beeinflussen lässt. Durch dieses Training soll sich die Hüftabduktionsmuskulatur besser und schneller wieder regenerieren.

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Studiendetails

Studienziel 1. Messung der isometrischen Maximal- & Schnellkraft der Hüftabduktoren mittels instrumentierter Apparatur. 2.Kraftausdauer der Rumpfmuskulatur (MagglingerTest) Erhebung von 1. und 2. an Baseline und nach 12-Wochen Trainingsintervention
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Stiftung Lindenhof Bern,Dr. Marianne Sonder,Präsidentin des Stiftungsrates

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose: Femoroactabuläres Impingement
  • körperliche Aktivität (2-3x pro Woche)
  • Alter: 18-35
  • Indikation für OP (Chirurgische Hüftluxation)
  • Planung eines Termins für Chirurgische Hüftluxation

Ausschlusskriterien

  • vorhergehende Hüftoperation
  • Status Post Perthes
  • Hüftdysplasie

Adressen und Kontakt

Sonnenhofspital, Bern

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Häufig gestellte Fragen

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Hüftabduktoren gehören unter anderem wegen ihrer Funktion des Beckenstabilisierens, beim Gehen und während des Einbeinstandes zu den wichtigsten Muskeln um das Hüftgelenk. Patienten, bei welchen diese Muskulatur ungenügend ist, entwickeln ein Trendelenburghinken d.h. das Becken sinkt beim Gehen auf die Gegenseite ab und es kommt zu Schmerzen über dem Trochanter. Eine Schwäche dieser Muskulatur ist häufig ein indirektes Zeichen für eine Gelenkspathologie wie eine beginndende Arthrose und/oder ein femoroacetabuläres Impingement. Um das femoro-acetabuläre Impingement (FAI), das für eine ungünstige Hüftgelenksmechanik steht, operativ zu behandeln, gibt es zwei Techniken. Die chirurgische Hüftluxation und die Hüftarthroskopie. Die chirurgische Hüftluxation wurde primär zur Behandlung des FAI entwickelt und ist bis heute der Goldstandard, da die Korrekturmöglichkeiten und die Korrektursicherheit vor allem für komplexere Situationen die Möglichkeiten der Hüftarthroskopie übersteigt. Es gibt Hinweise, dass die Rumpfstabilisation bei Verletzungen der unteren Extremität eine grosse Rolle spielt. Zum Beispiel bei vorderen Kreuzbandrupturen. So zeigt sich einen Zusammenhang zwischen verminderter Rumpfkraft und verminderter Knieflexoren- und Extensoren-Kraft und erhöhter Knielaxität bei der Einbeinstabilisation. Bis jetzt gibt es aber keine Studie, welche den Einfluss der Rumpfmuskulatur auf die Hüftabduktoren untersucht. Diese Studie soll diese Lücke schliessen. Ziel ist für Patienten, welche sich einer chirurgischen Hüftluxation unterziehen müssen, ein optimales Rehaprogramm zu entwickeln. Bis jetzt starten die Patienten nach der dritten Woche mit der Therapie und führen dann einen Aufbau mit Fokus auf die Hüftabduktionsmuskulatur durch. Es soll nun untersucht werden, inwiefern sich die Entwicklung der Hüftabduktionsmuskulatur durch gezielte Rumpfübungen beeinflussen lässt. Die Probanden werden in der Interventionsgruppe spezifische Rumpfübungen durchführen. Durch dieses Training soll sich die Hüftabduktionsmuskulatur besser und schneller wieder regenerieren.

Quelle

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