Beschreibung der Studie

Bei Gangunsicherheit nach Schlaganfall werden häufig ein Schwäche der Fußheber und ein erhöhter Tonus der Fußsenker verantwortlch gemacht. Hier soll der Frage nachgegangen werden ob nicht eher eine Schwäche der Fußsenker, für die Gangunsicherheit nach Schlaganfall verantwortlich sind. Patienten nach ihrem ersten Schlaganfall werden innerhalb der Stationären Rehabilitation durch Zufallsprinzip einer von zwei Trainingsarten zugeteilt . Entweder dem auf die Abstoßphase fokussierenden Gangtraining oder dem auf die Fußheberphase fokussierenden Gangtraining. Voraussetzung ist, dass der Patient in der Lage ist ein Gangtraining durchzuführen. Nach 4 Wochen Training und 12 Wochen nach Beginn der Studie wird die Gehfähigkeit gemessen und verglichen mit dem Ausgangswert.

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Studiendetails

Studienziel Dynamic Gait Index (Primärer Outcome Parameter) wird gemessen vor, nach der vierwöchigen Intervention und 3 Monate nach Einschluss
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 56
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Leipzig

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten im Alter von 18-75 Jahren mit erstmaligem supratentoriellen Infarkt und resultierender Hemiparese.
  • Die Patienten sollten maximal 0,4 m/s gehen und gemessen an der Functional Ambulation Category (FAC) und dem Dynamic Gait Index (DGI) sturzgefährdet sein.
  • Sie sollen eine Schwäche der Fußmuskulatur aufweisen, gemessen anhand der der Skala des Bristish Medical Research Council (BMRC), von 3-4.
  • Die Patienten sollten bei der Ganganalyse keinen Fersenkontakt beim Initial Contact (IC) und eine kompensatorische Beckenanhebung bei der Initiierung des Schwungbeines (ISW) aufweisen.
  • Der Infarkt sollte vor mindestens 4 Wochen erfolgt sein und in der Bildgebung nachgewiesen sein

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die mit oder ohne Hilfsmittel nicht gehfähig sind
  • Schwere Verständigungs- und Compliancestörung
  • Räumlicher Neglect
  • Vorbestehende, vom derzeitigen Infarkt unabhängige neurologische Erkrankungen (z. B. SAE, vorbestehende Infarkte, Z.n. Aneurysma-Clipping, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Andere das Skelett oder die Muskeln betreffende Krankheiten
  • Diabetes mellitus mit polyneuropathischen Veränderungen
  • Tumorleiden
  • Teilnahme an weiteren Studien

Adressen und Kontakt

Rehabilitationszentrum, Neurologisches Rehabilitationszentrum Leipzig-Bennewitz

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Gangunsicherheiten nach Schlaganfall werden häufig ein Hypertonus der Plantarflexoren und des M. quadriceps, sowie eine Fußheberschwäche und veränderte Muskelsynergien verantwortlich gemacht. Hier soll der Frage nachgegangen werden ob nicht eher eine Schwäche der Plantarflexoren, insbesondere der langen Zehenflexoren und intrinsischen Fußmuskulatur und die daraus resultierende Koordinationsstörung der Plantar- und Dorsalflexoren für die Gangunsicherheit verantwortlich sind. Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob ein gezieltes Extensorentraining (Knie- und Fußstreckung), insbesondere der Fußmuskulatur mit oder ohne dynamische Orthesenversorgung, gleichwertig mit einem Gangtraining zur Kräftigung der Dorsalextensoren und der Flexorensynergie (Knie- und Fußbeugung=Standardtherapie) ist. Nach 4 Wochen des jeweiligen Trainings und nach 12 Wochen (Follow-Up) sollen die Gehfähigkeit, Muskelkraft der unteren Extremitäten und die Sturzgefährdung evaluiert werden.

Quelle

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