Beschreibung der Studie

Die „Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK)“, eine Teil-Hornhauttransplantation, dient zur Behandlung von Erkrankungen des s.g. Hornhautendothels. Dabei wird die Descemet Mebran zusammen mit dem Hornhautendothel eines Spenders transplantiert. Während der Operation wird Luft bzw. Schwefelhexaflourid Gas in das Auge eingegeben, um das sehr dünne Transplantat an die Hornhaut anzudrücken. Hier wird postuliert, dass je besser das Transplantat angedrückt wird und je länger das Gas bzw. die Luft im Auge ist, desto besser das anschließende Operationsergebnis ist. Ziel dieser Studie ist es, den unmittelbaren Transplantatverlauf mittels Optischer Kohärenztomographie (OCT)zu beobachten und dies ins Verhältnis mit dem später erreichten Operationserfolg zu setzen (gemessen z.B. an Sehstärke, Hornhautdicke, Endothelzellzahl). Dazu werden 60 konsekutive, erwachsene Patienten, die eine DMEK bekommen haben, täglich für 4 Tage mittels OCT untersucht. Dabei wird überprüft ob das Transplantat vollständig anliegt und eventuelle Dehiszenzen (Stellen an denen das Transplantat noch nicht ganz anliegt) ausgemessen.

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Studiendetails

Studienziel stabile Transplantatadhärenz nach DMEK, gemessen mittels Optischer Kohärenz Tomographie (OCT) innerhalb von 4 Tagen nach Transplantation
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Operation einer DMEK

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

Zentrum für Augenheilkunde, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Die Descemet Membran – Endotheliale Keratoplastik (Engl. = Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty, DMEK) ist eine effiziente und standardisierte Methode der lamellären Hornhauttransplantation zur Behandlung endothelialer Dysfunktionen und Dystrophien. Dabei wird ein sehr dünnes Scheibchen, bestehend aus Spender Descemet Membran und Endothelzellen, nach Entfernen dieser Strukturen aus dem Empfängerauge in dieses injiziert und dort mittels Luft/Gaseingabe entfaltet und an das Empfängerstroma angedrückt. Anschließend ist der Patient dazu angehalten die Tage nach der Operation möglichst in Rückenlage zu verweilen, um das Transplantat durch die Luft in der Augenvorderkammer an das Spenderstroma anzudrücken und somit den Heilungsprozess zu beschleunigen. Generell darf der Patient aber aufstehen, z.B. zur Visite, für Toilettengänge oder für diagnostische Gänge zum Fotolabor. Unklar ist allerdings bisher, welche Vorgänge sich unmittelbar nach der Transplantation zwischen Spender- und Empfängergewebe abspielen und welchen Einfluss die Endotamponade darauf hat und ob sich bereits frühzeitig prädiktive Faktoren ableiten lassen, die für die spätere Funktion des Transplantates entscheidend sind. Anhalt dafür inwieweit der Spendertransplantat am Stroma anliegt kann routinemäßig, kontaklos und nicht-invasiv die Optische Kohärenztomographie geben. Im Rahmen einer qualitätssichernden Maßnahme sollen in der hier beschriebenen Studie 60 konsekutive, erwachsene Patienten, täglich innerhalb der ersten 4 postoperativen Tage mittels Hornhaut OCT untersucht werden. Diese Bildgebungsdaten sollen anschließend analysiert werden und hinsichtlich der Transplantatadhärenz verglichen werden.

Quelle

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