Beschreibung der Studie

Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, des Zwölffingerdarms oder des Gallengangs muss regelhaft eine Entfernung dieser drei Organe durchgeführt werden. Ist zusätzlich der Magenausgang betroffen, so muss auch dieser entfernt werden (sog. Whipple-OP). Nach der Entfernung wird die Nahrungspassage durch den Hochzug einer Dünndarmschlinge, welche an den Magen genäht wird, wiederhergestellt. Hierfür existieren zwei Techniken, die sog. "Billroth-II"-Methode und die Methode nach "Roux-Y". Eine Magenentleerungsstörung ist die häufigste Komplikationen nach eine Whipple-OP. Inwieweit die beiden o.g. Methoden die Häufigkeit beeinflussen, ist bislang kaum untersucht. Aus unserer Datenbank wurden alle Patienten identifziert, die eine der o.g. Operationen erhalten haben und es wurde die Häufigkeit einer Magenentleerungsstörung miteinander verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Häufigkeit und Ausprägung einer Magenentleerungsstörung, gemessen anhand der Kriterien der International Study Group of Pancreatic Surgery (ISGPS); im Rahmen des stat. Aufenthalts und etwaiger stat. Wiederaufnahmen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 168
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum BonnKlinik- und Poliklinik für Allgemein- Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Whipple-OP (klassiche Pankreatoduodenektomie mit Antrektomie und Rekonstruktion entweder nach Billroth-II oder Roux-Y) im Zeitraum 2004-2015

Ausschlusskriterien

  • Pyloruserhaltende Pankreatoduodenektomie; Zustand nach Gastrektomie

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Nach klassischer Pankreatoduodenektomie mit Antrektomie wird regelhaft eine Zwei-Schlingen-Rekonstruktion entweder nach Billroth II oder nach Roux-Y durchgeführt. Inwieweit diese Rekonstruktionsform die Magenentleerung beeinflusst, ist bislang kaum untersucht. Aus unserer prospektiv geführten Pankreasresektionsdatenbank wurden alle Patienten identifiziert, bei denen eine Pankreatoduodenektomie mit Antrektomie (Whipple-Kausch-Prozedur) durchgeführt wurde und es wurden zwei Gruppen (BII und ReY) gebildet und das postoperative Outcome miteinander verglichen. Primärer Endpunkt ist die Rate an Magenentleerungsstörungen (DGE), sekundäre Endpunkte chirurgische Komplikationen und Krankenhausaufenthalt.

Quelle

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